Wirtschaft & Arbeit - 31.07.2020

KYOCERA investiert in Feinkeramikproduktion

Im September 2019 wurde die KYOCERA Fineceramics Solutions GmbH in Mannheim-Friedrichsfeld ins Leben gerufen – eine von zwei KYOCERA-Produktionsstätten für Feinkeramik in Europa. Sie basiert überwiegend auf  der Übernahme der Feinkeramiksparte des Traditionsunternehmens FRIATEC.  Mit dem Erwerb des Geschäftsbereichs und des Grundstücks hat das japanische Unternehmen KYOCERA durch eine hohe Investition seine Verbundenheit zu Mannheim zum Ausdruck gebracht. „Die beträchtliche Investition von KYOCERA an unserem Standort verdeutlicht die wirtschaftliche Bedeutung und führende Position, die die Produktion von Feinkeramik seit über 150 Jahren in Mannheim einnimmt“, unterstreicht Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Die Sonderbauteile aus Hochleistungskeramik finden sich in sehr unterschiedlichen Einsatzbereichen. Dazu gehören unter anderem Industriemaschinen, Informations- und Medizinprodukte sowie Geräte zum Umweltschutz oder zur Nutzung erneuerbarer Energien – einer der prominentesten Einsatzbereiche darunter ist mit Sicherheit der Teilchenbeschleuniger am internationalen Kernforschungszentrum CERN in Genf.

„Mit unserer Investition am Standort Mannheim wollen wir die steigende Nachfrage nach Feinkeramik-Komponenten für Industriemaschinen bedienen. Um den Feinkeramiksektor weiter auszubauen, sollen verstärkt Prototypen entwickelt und innerhalb kurzer Zeit zur Verfügung gestellt werden“, erläutert Armin Kayser, Geschäftsführer der KYOCERA Fineceramics Solutions GmbH  beim Rundgang mit Vertretern der Mannheimer Stadtspitze und der Wirtschaftsförderung. Am Standort Mannheim hat KYOCERA derzeit 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – seit September wurden bereits 36 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Ausbildungsquote liegt bei über zehn Prozent. Die KYOCERA Fineceramics Solutions GmbH plant weitere Anlageinvestition für 2020  in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro.
 

 

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