Kultur - 19.07.2012

Jury vergibt drei gleichwertige Preise für Kunsthallen-Neubau

Die Zukunft der Kunsthalle Mannheim beginnt jetzt! Das 15-köpfige Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Jörg Friedrich (Hamburg) hat heute im internationalen Wettbewerb zum Neubau der Kunsthalle Mannheim drei gleichrangige Preise à 50.000 Euro vergeben. Das Preisgericht würdigte zudem fünf weitere Entwürfe mit Anerkennungen à 12.000 Euro.

Die Preise erhalten Staab Architekten GmbH (Berlin), Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) Generalplanungsgesellschaft mbH (Hamburg) und Peter Pütz Architekten (Berlin). Ihre Wettbewerbsbeiträge kennzeichnet ein hohes Potential, unter Erfüllung aller Anforderungen, den Neubau für die Kunsthalle zu einem besonderen Ort mit internationaler Ausstrahlungskraft zu machen.

 

Anerkennungen gehen an Karl Hufnagel Architekten (Berlin), Schneider + Schumacher Planungsgesellschaft mbH (Frankfurt/M., Wien), Ortner & Ortner Baukunst GmbH (Berlin), Annette Gigon / Mike Guyer Architekten (Zürich) und Rafael Moneo Arquitecto (Madrid).

 

An dem nicht offenen anonymen Wettbewerb für den Neubau der Kunsthalle Mannheim haben sich insgesamt 29 Architekturbüros weltweit beteiligt. Das Wettbewerbsverfahren war geprägt von Beiträgen höchster Qualität und Vielfalt. In zweitätiger Klausur diskutierte und bewertete die hochkarätig besetzte Jury, unterstützt von einem Beraterteam, die eingereichten Arbeiten. Architekturqualität und Museumsfunktionalität, energetische und wirtschaftliche Zielvorgaben und der Dialog mit dem Jugendstilensemble am Friedrichsplatz und dem Billing-Bau standen im Mittelpunkt intensiver Diskussionen, die am Vortag bis in die Nachtstunden geführt wurden.

 

Mit den Empfehlungen des Preisgerichts tritt nun die Stiftung Kunsthalle Mannheim in das Verhandlungsverfahren mit den drei Preis¬trägern ein, die ihre Entwürfe parallel überarbeiten werden. Es ist geplant, bis Ende dieses Jahres den ausführenden Architekten als Abschluss des Wettbewerbs auszuwählen.

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