Gesundheit - 10.12.2020

Gesundheitsprojekt für Jugendliche


Land fördert Projekt zur gesundheitlichen Chancengleichheit von Jugendlichen / Fitness- und Ernährungsangebote im Jugendhaus Hochstätt und Nachbarschaftshaus Rheinau
 
Mit rund 84.000 Euro bezuschusst das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg das Projekt „Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit von Adoleszenten“ unter Federführung des Fachbereichs Jugendamt und Gesundheitsamt der Stadt Mannheim. Es handelt sich um ein Förderung im Rahmen der Strategie „Starke Kinder – chancenreich“ (www.starkekinder-bw.de). Das Projekt wird bis November 2022 angeboten und soll Jugendlichen in den Stadtteilen Hochstätt und Rheinau die Möglichkeit bieten, Bewegungs- und Gesundheitsangebote in ihrem Stadtteil aktiv mitzugestalten und mit professioneller Unterstützung zu nutzen.
 
Körperlichkeit spielt im Lebensalltag von Jugendlichen eine große Rolle. Daher wird jeweils ein spezielles Fitness- und Gesundheitsangebot initiiert. Ein*e Mitarbeiter*in mit sozialarbeiterischer Grundqualifikation wird kostenfrei ein- bis zweimal pro Woche eine Trainingsstunde im Jugendhaus Hochstätt und dem Nachbarschaftshaus Rheinau anbieten. Neben dem angeleiteten Bewegungs- und Fitnesstraining wird auch ernährungsspezifisches Wissen an die Jugendlichen weitergegeben. Das steigert die Motivation für gesundheitsbewusstes Verhalten, die individuelle Gesundheitskompetenz und die gesundheitliche Eigenverantwortung.
 
„Wir freuen uns sehr über die Förderzusage des Ministeriums für Soziales und Integration und damit die Unterstützung dieses Projekts im Rahmen von Mannheim gegen Kinderarmut“, erklärt Bürgermeister Dirk Grunert. „Ansatz der Konzeption ist es, die Weitergabe von Armut zu verhindern und die jungen Menschen mit Bewältigungsressourcen und Zugang zu Wissen und Teilhabe auszustatten.“
 
Denn ein übergeordnetes Ziel ist auch die Erreichbarkeit einer Zielgruppe, die für (Unterstützungs-)Angebote immer weniger offen ist. Dadurch steigt das Risiko der Weiterführung von Armut unter anderem durch fehlende Alternativen der Freizeitgestaltung, Bildungsabbrüche, sozialen Rückzug und immer geringer werdende gesellschaftliche Teilhabechancen.
 
Die in den nächsten Monaten entstehenden Angebote werden jeweils mit den Akteuren vor Ort vernetzt. Zudem erfolgt ein Austausch mit der Koordinierungsstelle Mannheim gegen Kinderarmut. So kann das Angebot kontinuierlich angepasst und die Wirksamkeit überprüft werden. Im Stadtteil Rheinau wird zudem der Aufbau eines Gesundheitsnetzwerkes für den Stadtteil Rheinau-Mitte in Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort initiiert, die an der Umsetzung beteiligt werden.

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