Bildung & Wissenschaft - 21.01.2020

Galerie im Tulla zeigt "Feinstes Neon"

Neonfarben erleben ihr Revival in Mode und Design. Sie waren vor allem Trend in den 90er Jahren und sind auch jetzt in der Kunst wieder gegenwärtig. Unter dem Titel „Feinstes Neon“ wurde am vergangenen Freitag eine Ausstellung der Künstlerinnen Sabine Effinger, Claudia Kallscheurer und Andrea Ostermeyer in „Galerie im Tulla“ in der Tulla-Realschule eröffnet.

„Das charakteristische Merkmal von Neon ist seine enorme Leuchtkraft. Die Galerie im Tulla leuchtet ebenso herausragend. Zum einen stellen hier seit knapp einem Vierteljahrhundert namhafte nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler ihre Werke aus, wodurch die Galerie bereits zu einer Institution in der Stadt geworden ist. Zum anderen ist sie ein leuchtendes Beispiel für kulturelle Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit“, würdigte Bildungsbürgermeister Dirk Grunert das Schulprojekt in seiner Ansprache zur Vernissage.

Ausstellungen wie diese trügen in besonderem Maße zur kulturellen Bildung der Schülerinnen und Schüler bei. Die Bilder und Objekte hingen stets in den Fluren im ersten Obergeschoss zwischen den Klassenzimmern, so dass die Schüler*innen ganz selbstverständlich von Kunst hoher Qualität umgeben sind. „Dabei entstehen Lernprozesse, die nicht ‚verordnet‘ sind. Kunst wird für die Schüler*innen im Alltag erfahrbar. Die dadurch entstehenden Lernerfahrungen sind einzigartig und nicht zuletzt auch für das soziale Lernen von erheblicher Bedeutung“, betonte Grunert.

Nach einer Einführung von Dorothea Fogt von der Tulla-Realschule würdigte Dr. Sebastian Baden von der Kunsthalle Mannheim das Werk der Künstlerinnen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 25. März in der Galerie im Tulla zu sehen.

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