Politik & Verwaltung - 19.01.2022

Frauen in prekären Arbeitsverhältnissen

Die Diskussionsreihe des FrauenKulturRates und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mannheim in Kooperation mit dem Mannheimer Stadtensemble beschäftigt sich aus Frauenperspektive mit aktuellen und kontroversen Themen. Unter dem Motto „Erwerbstätigkeit und Gleichstellung“ behandelt die dritte Veranstaltung der Spielzeit 2021/2022 das Thema „Frauen in prekären Arbeitsverhältnissen“. Leiharbeit, geringfügige Beschäftigung, Teilzeit, Befristung, Minijob – es gibt viele Formen prekärer bzw. atypischer Beschäftigung.

Wenn der Lohn nicht die Existenz sichert, wird Arbeit als prekär bezeichnet. Aber auch, wenn soziale Absicherungen oder die Möglichkeit zur Integration in Netzwerke der Arbeitswelt und damit Aufstiegsoptionen und berufliche Weiterentwicklung fehlen.

Frauen, insbesondere Migrantinnen, sind überdurchschnittlich häufig in solchen prekären Verhältnissen beschäftigt – meist im Dienstleistungssektor.
Der Kampf am Existenzminimum hat für Betroffene nicht nur negative finanzielle Folgen für Einkommen und Rente, sondern bedeutet auch enorme psychische, gesundheitliche und emotionale Belastung. Denn neben dem materiellen Wohlergehen dient die Erwerbsarbeit auch als Quelle von Identität, Anerkennung, sozialer Vernetzung und gesellschaftlicher Integration.

Was bedeutet es in unserer modernen Arbeitsgesellschaft, ständig zwischen potenziellem Aufstieg und Sicherheit einerseits und Exklusion und Armut andererseits zu schweben? Und was lässt sich dagegen tun? Diesen Fragen wird bei der nächsten Veranstaltung am Donnerstag, 27. Januar, von 17.30 bis 19.30 Uhr digital über Zoom nachgegangen.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung per E-Mail an monika.mieczkowska@mannheim.de ist ausdrücklich erwünscht.

Weitere Informationen sind unter www.mannheim.de/cduf-2021_2022 zu finden.

 

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