Politik & Verwaltung - 23.07.2019

Erster Bürgermeister Specht bei „Pact for Impact“

In Paris fand kürzlich die internationale Konferenz „Pact for Impact Summit“ statt. Mit dem Gipfeltreffen wurde eine globale Allianz zur Förderung und Stärkung der Sozial- und Solidarwirtschaft (SSE) sowie der integrativen Wirtschaft und sozialen Innovation ins Leben gerufen, bei der alle Beteiligten auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten: die gemeinsame Ausarbeitung eines Fahrplans für eine neue globale integrative Wirtschaft.

Auf diesem Gipfel waren Regierungsdelegationen, Referenten mit inspirierenden Erfolgsgeschichten, lokale Akteure sowie lokale Behörden aus aller Welt vertreten, die sich für die Förderung der sozialen und integrativen Wirtschaft einsetzen.

Die Konferenz, die vom Ministerium für ökologische und solidarische Transformation in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten in Paris organisiert wurde, dauerte insgesamt zwei Tage.

Am ersten Tag wurde eine Bestandsaufnahme der Bedürfnisse der Stakeholder durchgeführt, um eine Verbindung zwischen der Sozial- und Solidarwirtschaft und den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) herzustellen. Am zweiten Tag standen fünf thematische Workshops auf der Agenda, um einen geeigneten institutionellen Rahmen zu definieren, Allianzen zu bilden und die sozialen und ökologischen Auswirkungen zu messen, um einen konkreten Fahrplan zu entwickeln.

Erster Bürgermeister Christian Specht war als Vertreter der Stadt Mannheim vor Ort. Er wurde von Maria Doz vom Büro für EU-Angelegenheiten und Internationales der Stadt Mannheim begleitet.

Werbung für den „European Social Economy Summit“ 2020 in Mannheim

„What if local was the solution? The Social and Inclusive Economy at the territory level” war der Titel einer Paneldiskussion, zu der Erster Bürgermeister Specht einen Beitrag brachte. Darin ging es darum, zu veranschaulichen, warum die Stadt Mannheim sich um die Sozialwirtschaft kümmert und welche Rolle Mannheim dabei bei der Umsetzung der UN Agenda 2030 spielt.

 „Über die letzten 20 Jahre hinweg hat die Stadt Mannheim ein einzigartiges Startup Ökosystem aufgebaut. Wir beobachten eine steigende Gründungsdynamik im Bereich des Social Entrepreneurships. Geschäftsmodelle, die eine soziale Wirkung verbinden, gewinnen international, national und auch lokal immer mehr an Bedeutung. Für uns gehören wirtschaftliche und soziale Fragen zusammen. Wir setzen das Leitbild ‚Mannheim 2030‘ um, indem wir in unserem Haushaltsplan alle Positionen nach ihrem Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen bewerten. Auf diese Weise erreichen wir eine sehr hohe Prävalenz der SDGs in unserer Verwaltung, aber auch in der Stadt insgesamt“, so Specht in seinem Vortrag.

Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand darüber hinaus der internationale Kongress „European Social Economy Summit 2020“, den die Stadt Mannheim zusammen mit der Europäischen Kommission während der deutschen Ratspräsidentschaft vom 25. bis 27. November 2020 in Mannheim veranstalten wird. Zu diesem Summit werden bis zu 2.000 internationale Gäste der Social Economy erwartet. Diese Veranstaltung soll die Wahrnehmbarkeit des Themas Social Economy in Mannheim stärken und dazu führen, dass sich die lokale Szene der Social Economy regional aber auch europäisch besser vernetzt. Hierzu hat der Erste Bürgermeister alle anwesenden Stakeholder eingeladen. Die Reaktionen auf die Ankündigung des Summits 2020 waren durchweg sehr positiv.

Medien