Wirtschaft & Arbeit - 16.01.2019

Erfolgsgeschichte Franklin

Zum 1. Januar 2019 wurde mit Columbus auch die letzte Teilfläche von FRANKLIN von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) an die städtische Entwicklungsgesellschaft MWSP übergeben. In den nächsten Wochen beginnen die Abbrucharbeiten auf der Fläche und die Bauleitplanung läuft bereits.

Ende 2015 hat die MWSP FRANKLIN von der BImA erworben. Mit dem Kaufvertrag ist es gelungen, einen Kompromiss zwischen Bund, Land und Stadt zu erzielen: Es wurde eine gestaffelte Übergabe der Teilflächen festgelegt. So konnten Flüchtlingsunterbringung und die Entwicklung eines Wohnquartiers in Übereinstimmung gebracht werden.

Die 25 Hektar große Fläche Columbus wird als gewerblicher Teil FRANKLINs entwickelt. Auf Grund ihrer Lage an der B38 ist sie ein idealer Standort für Gewerbetreibende und wird durch die geplante Umgestaltung der B38 zur Stadtstraße noch an Attraktivität gewinnen. Mit der Öffnung des Areals wird auch die Fürther Straße wieder aktiviert. Mit der Bauhaus AG und der Segmüller Polstermöbelfabrik GmbH & Co. KG wurden zwei Ankerinvestoren für das Gelände bereits vor einiger Zeit gefunden.

Am südlichen Ende des Gebietes verbleiben vorerst Studenten der Bundeswehr in ihrem Wohnheim, bis dessen Neubau fertiggestellt ist. So lange können auch in drei benachbarten Gebäude kommunale Flüchtlinge wohnen bleiben. Auf Columbus waren auch Flüchtlinge im Rahmen der Erstaufnahme untergebracht, deren Unterkünfte bis 2018 benötigt und nun geräumt wurden.

Drei Jahre nach dem Kauf der Fläche leben auf FRANKLIN knapp 700 Bewohner und 12 Projekte befinden sich in der Realisierung.

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