Umwelt & Verkehr - 12.04.2018

Erfolgreiche Reinigungswoche 2018

Unter dem Motto „Putz´ Deine Stadt raus“ greifen jedes Jahr viele Mannheimer Bürgerinnen und Bürger zu Zange und Sack, um die Stadt sauberer und lebenswerter zu machen. Die Reinigungswoche ist mit einem Wettbewerb verbunden. In den Kategorien Vereine, Schulen, Kindergärten, Jugendhäuser und Stadtteile wurden Geldpreise ausgelobt. Der gemeinsame Frühjahrsputz fand dieses Jahr vom 10. bis 17. März bereits zum 15. Mal statt.

10.676 Menschen beteiligten sich an der diesjährigen Reinigungswoche – das kann sich sehen lassen! Mitgemacht haben 56 Schulen und 47 Kindergärten – mehr als in den Vorjahren. Rund drei Viertel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren Kinder oder Jugendliche. Darüber freut sich Bürgermeisterin Felicitas Kubala besonders: „Großartig, dass in diesem Jahr noch mehr Schulen und Kindergärten mitgeputzt haben. Die jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger lernen dadurch frühzeitig Abfallvermeidung, Umweltschutz und verantwortungsvolles Verhalten.“ Ein Hauptziel der Reinigungswoche ist es, die Mannheimerinnen und Mannheimer für die Sauberkeit in ihrer Stadt zu sensibilisieren und sie zu motivieren, die zahlreichen Abfallkörbe zu nutzen. Angesicht der hohen Teilnehmerzahl ist die Stadt mit der diesjährigen Reinigungswoche sehr zufrieden. 2018 wurden rund 9 Tonnen Unrat eingesammelt. 242 Gruppen zogen los und befüllten 1.350 orangefarbene Säcke mit herumliegenden Abfällen, die dann von der Müllabfuhr abgeholt wurden. Auch einige größere im Gebüsch entsorgte Gegenstände wurden entdeckt, darunter mehrere Reifen, ein Grill, Fenster, WC-Schüsseln und Einkaufswagen.

Jürgen Grieb von der Abfallwirtschaft Mannheim bedankte sich bei allen, die in diesem Jahr tatkräftig bei der Reinigungswoche mitgeholfen haben, darunter 82 Vereine, die zum Teil schon seit Jahren dabei sind. „Jede einzelne Putzerin, jeder einzelne Putzer zählt. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag zu einer sauberen Stadt, damit wir uns in Mannheim wohlfühlen“, betonte er beim Abschlussfest am Donnerstag. Die Stadt hatte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Kraftwagenhof der Abfallwirtschaft Mannheim eingeladen, wo sie ein buntes Rahmenprogramm mit Mitmach-Theater und ein kleiner Imbiss als Dankeschön erwarteten.

Unter allen teilnehmenden Gruppen in den Kategorien Kindertagesstätten, Schulen, Jugendhäuser, Vereine und Stadtteile wurden Geldpreise verlost. Zusätzlich gab es viele attraktive Erlebnisgutscheine zu gewinnen, die von Sponsoren gestiftet wurden.

Gewinner der einzelnen Kategorien

Der erste Platz einer Kategorie bekam jeweils 400 Euro, der zweite Platz 300 Euro, der dritte Platz 200 Euro, der vierte Platz 100 Euro und der fünfte Platz 50 Euro; bei den Jugendhäusern wurde ein Sonderpreis verliehen.

  • Den ersten Preis bei den 56 teilnehmenden Schulen gewann die Alfred-Delp-Grundschule, den zweiten die Gerhart-Hauptmann-Grundschule. Dritter wurde die Marie-Curie-Realschule, Platz vier ging an die Humboldtschule (Werkrealschule), gefolgt von der Oststadtgrundschule auf Platz fünf.
  • Bei den 47 Kindertagesstätten lag das Kinderhaus Storchennest des Wespinstiftes vor der Kindertagesstätte Sonnenblume Neckarau, dem Kinderhaus Sentapark, dem Kinderhaus Vogelstang und der evangelischen Kindertagesstätte Himmelsstern.
  • 82 Vereine mobilisierten in diesem Jahr ihre Mitglieder. Der Islamische Verein für Bildung und Kultur e. V. belegte in dieser Kategorie den ersten Platz, gefolgt vom Verein Kinder am Rande der Stadt e. V. und dem Freien Lichtbund e. V. Platz vier ging an die Schützengesellschaft Mannheim 1744 e. V. und Platz fünf an die Siedler- und Eigenheimergemeinschaft Mannheim-Blumenau e. V.
  • Bei den Stadtteilen war die Gartenstadt am aktivsten und gewann den ersten Preis. Hochstätt wurde Zweiter und Vogelstang belegte den dritten Platz. Platz vier ging an den Stadtteil Schönau und Platz fünf an Neuostheim.
  • Unter den 7 Jugendhäusern, die sich an der diesjährigen Reinigungswoche beteiligten, durfte sich der Jugendtreff Sandhofen freuen. Das Engagement der Jugendlichen zahlte sich mit dem Sonderpreis über 400 Euro aus.