Bauen & Wohnen - 23.01.2014

Entwurf zum Bebauungsplan „Turley-Areal“ beschlossen

Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat den Entwurf zum Bebauungsplan „Turley Areal“ beschlossen. „Wir wollen damit die planungsrechtlichen Voraussetzungen schaffen, um auf dem Konversionsgelände „Turley Barracks“ eine hochwertige, urbane Mischung aus Wohnen, Leben und Arbeiten zu realisieren“, betonte Bürgermeister Lothar Quast.

Nach der frühzeitigen Bürgerbeteiligung und der Beteiligung der Ämter, Behörden und Träger öffentlicher Belange wurden die Ergebnisse ausgewertet und in den Bebauungsplanentwurf eingearbeitet. In der bereits zweiten Bürgerinformationsveranstaltung präsentierte die Stadt vor wenigen Tagen noch einmal rund hundert Zuhörern den fertigen Entwurf. Hier wurde deutlich hervorgehoben, dass Turley besonders interessant durch seine City-Nähe, aber auch besonders schwierig zu bebauen ist, durch die denkmalgeschützten Kasernengebäude aus der Kaiserzeit. Es ist Raum für eine Vielfalt von Wohnangeboten gegeben, sowohl im denkmalgeschützten Altbestand als auch in einem Neubaufeld. Auch Bereiche für Gewerbe, für Bildungs- und Erziehungseinrichtungen sowie Platz für Gastronomiebetriebe und für Begegnungsflächen sind vorgesehen. Mit den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten gehen die Stadt Mannheim und die MWSP auf die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger ein.

Der Bebauungsplan sieht vier Zufahren vor: Am bestehenden Haupttor an der Grenadierstraße, in der Verlängerung der Pappelallee und im nördlichen Teil des Areals sowie gegenüber dem Eisenlohrplatz. Für die letztgenannte Zufahrt ist dann auch die Hauptzufahrt mit einer Ampelanlage geplant. Momentan sind auf dem 14 Hektar großen Gebiet noch die Abbrucharbeiten in Gang. Aktuell baut die Frankfurter Tom Bock Group entlang der Friedrich-Ebert-Straße den Firmensitz für ein Unternehmen aus dem Bereich Medizintechnik.

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