International - 29.07.2016

Empfang des stellvertretenden ägyptischen Finanzministers

Ägypten strebt in vielerlei Hinsicht nach Stabilität. Ein aktuelles Projekt ist die Reform des Krankenversicherungssystems. Der stellvertretende ägyptische Finanzminister Dr. Mohamed Ahmed Maait kam deshalb für einen zweitägigen Workshop am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre der Universität nach Mannheim. Sozialdezernent Michael Grötsch empfing ihn im Rahmen dieses Workshops am Freitag, 29. Juli, in Mannheim.

„Wir begrüßen Ihre Kooperation außerordentlich“, hieß Grötsch neben Dr. Mohamed Ahmed Maait auch Professor Dr. Markus Frölich vom Lehrstuhl für VWL, Rania Megally, Promotionsstudentin an der German University of Cairo und derzeit Gaststudentin in Mannheim sowie Eva Lübke, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektmanagerin, willkommen. „Ich würde mich freuen, wenn dies der Beginn einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen Mannheim und Ägypten ist“, fuhr er fort.

Maait stellte fest, dass es zwischen Mannheim und Ägypten Parallelen im friedlichen Zusammenleben verschiedener Religionsgemeinden gibt. „Es gibt kaum ein anderes Land, in dem im Lauf der Geschichte so eine große Vielfalt an Religionen vertreten war. Christen und Muslime leben seit Jahrhunderten in Ägypten“, erklärte er. Auch er würde sich über einen intensiveren Austausch mit Mannheim freuen: „Wir müssen auch unser Bildungssystem und den Arbeitsmarkt reformieren. Derzeit herrscht dadurch, dass der Tourismus stark zurückgegangen ist, eine große Arbeitslosigkeit bei uns.“ Sehr interessiert war er an der Kooperation Mannheims mit der palästinensischen Stadt Hebron, die ihre Schwerpunkte in den Bereichen Stadtentwässerung und Existenzgründungszentren hat.

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