International - 29.05.2020

Eine sichere Stadt für alle und auf der ganzen Welt

Gemeinsam mit der Exekutivdirektorin von UN-Habitat, dem Programm der Vereinten Nationen für menschliche Siedlungen, Maimunah Mohd Sharif, hat Oberbürgermeister Dr. Kurz am 27. Mai eine zweitägige Online-Konferenz zum Thema Sicherheit in Städten weltweit eröffnet.

Das Webinar wird gemeinsam von UN-Habitat und dem Global Parliament of Mayors (GPM), dessen Vorsitzender OB Dr. Kurz seit November 2019 ist, organisiert. In vier hochrangig besetzten Sitzungen diskutieren Vertreterinnen und Vertreter internationaler Organisationen, wie der Vereinten Nationen, UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, Nichtregierungsorganisationen und Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus aller Welt über die Herausforderungen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in den Städten und den Auswirkungen von Corona.

OB Dr. Kurz betonte in seiner Eröffnungsrede, welche herausragende Rolle den städtischen Verwaltungen und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Zuge der Corona-Pandemie zukommt: „Es hat sich in den letzten Wochen gezeigt, dass eine echte Mehrebenen-Zusammenarbeit ein Erfolgsfaktor in der Bekämpfung der Coronakrise ist. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, die lokalen Verwaltungen zu stabilisieren, denn sie werden auch diejenigen sein, die nach der Krise in vorderster Reihe mit den mittel- und langfristigen Folgen zu tun haben werden.“

Er wies außerdem darauf hin, dass die Lösung vieler Probleme in Zusammenhang mit der Krise in der multilateralen Zusammenarbeit nicht nur der Staaten, sondern vor allem auch der Städte auf der ganzen Welt liegt. „Wir wissen“, so Dr. Kurz, „dass die internationale Zusammenarbeit zwischen den Städten jetzt und in Zukunft wichtiger sein wird als je zuvor. Es hat sich in der Krise als entscheidend erwiesen, voneinander zu lernen, um auf die Pandemie zu reagieren. Dies wird nach der Pandemie kurz- und langfristig noch wichtiger sein, denn der Kampf gegen das Virus und die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie ist nur erfolgreich wenn er auch international nachhaltig ist.“

Für den Blick in die Zukunft wählte der Oberbürgermeister dann hoffnungsvolle Worte: „Wir stellen in diesen Krisenzeiten zwar einen Wandel in der Wahrnehmung der Städte fest. Doch wir können uns darauf verlassen: Städte werden weiter bestehen, sie passen sich an und sie wachsen. Es muß in Zukunft weltweit aber Kompetenz und Leistungskraft der Städte gesichert bzw. ausgebaut werden.“

Bis Donnerstagabend diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über unterschiedliche Aspekte von Sicherheit und den verschiedenen Herausforderungen, denen Städte auf allen Kontinenten in der Coronakrise begegnen. Von besonderem Gewicht war dabei vor allem das Thema häusliche Gewalt und der Schutz von Frauen und Kindern weltweit.

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