Wirtschaft & Arbeit - 17.09.2013

Brunel stellt Kompetenzen im Bereich Medizintechnik vor

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz besuchte gemeinsam mit Ersten Bürgermeister Christian Specht, den Bürgermeistern Michael Grötsch und Lothar Quast sowie Vertretern der Wirtschaftsförderung die Mannheimer Niederlassung der Brunel GmbH. Der deutschlandweit tätige Ingenieurdienstleister ist seit über 15 Jahren in Mannheim mit einem Büro präsent und unterstützt Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar durch hoch qualifiziertes Personal.

Nach dem Empfang sowie einer kurzen Vorstellung des Mannheimer Teams präsentierte Niederlassungsleiter Dirk Lind seinen Gästen das Dienstleistungsportfolio am Beispiel aktueller Referenzprojekte aus der Region. Am Standort Mannheim unterstützen rund 100 Ingenieure, Techniker, und Informatiker Mittelständler und Konzerne aus sämtlichen technischen Bereichen. An Rhein und Neckar stehen vor allem die Branchen Medizintechnik, Pharma, IT, Maschinen- und Anlagenbau sowie Automotive im Fokus. Seinen Besuch nutzte Oberbürgermeister Kurz gemeinsam mit Vertretern der Delegation, um sich speziell über die Kompetenz von Brunel im Bereich der Medizintechnik zu informieren.

Branchenkompetenz Medizintechnik

„Mannheim und die Metropolregion Rhein-Neckar sind reich an Pharma- und Medizintechnikunternehmen, die auf spezialisierte Fachkräfte angewiesen sind. Insgesamt verfügen wir vor Ort über eine wachsende und profilierte Wirtschafts- und Wissenschaftsinfrastruktur in dieser Branche“, betonte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. „Ich sehe, dass Brunel hier einen wichtigen Beitrag leistet, um diesen Bedarf an spezialisierten Fachkräften für die Realisation komplexer Aufgabenstellungen zu decken.“ Allein im genannten Branchenumfeld betreut die Niederlassung Mannheim drei international renommierte Konzerne. „Von unseren Kunden werden beispielsweise Spezialisten für die technische Gebäudeausrüstung angefragt, um von der Ausstattung der Labore mit Maschinen und Anlagen bis hin zu deren Inbetriebnahme erst einmal die Voraussetzungen für Forschung und Produktion zu schaffen“, so Brunel Niederlassungsleiter Dirk Lind. Auch im Bereich der Soft- und Hardware-Entwicklung sowie naturwissenschaftlicher Kompetenzen, etwa Chemiker oder Pharmazeuten, werde spezielles Know-how benötigt.

Katrin Schöpp, zuständige Account Managerin für das Branchen-Cluster Medizintechnik und Pharma, stellte anhand einiger Referenzprojekte vor, wie diese Unterstützung konkret aussehen kann. So ist ein Projektmitarbeiter, von Hause aus Bauingenieur, über Brunel derzeit bei einem international tätigen Pharmaunternehmen in Ludwigshafen im Einsatz. „Unser Mitarbeiter arbeitet dort in der Bauabteilung. Er befasst sich mit infrastrukturellen Projekten sowie klassischen Bauaufgaben und sorgt für die nötige Ausstattung, zum Beispiel im Labor“, erläuterte Schöpp gegenüber den Gästen.

Individuelle Lösungen durch flexible Dienstleistungen gefragt

Insbesondere Unternehmen aus den Bereichen Medizintechnik und Pharma sind an klassischer Projektarbeit und damit am Zukauf von Kompetenzen sowie speziellem Know-how interessiert, um komplexe Problemstellungen, zum Beispiel in der Entwicklung, zu bewältigen. „Wir verzeichnen eine steigende Nachfrage nach unseren Dienstleistungen. Wir bieten klassische Projektunterstützung und greifen dabei auf ein internationales Netzwerk zurück. Darüber hinaus verfügen wir über eigene Prüf-, Test- und Entwicklungskompetenzen und können Gesamtprojekte auf Werkvertragsbasis umsetzen“, berichtete Dirk Lind. „Unser Entwicklungszentrum für Embedded Systems Brunel Communications übernahm beispielsweise für einen Medizinproduktehersteller die Elektronikentwicklung eines Prototypen für ein HIV-Monitoring-Testgerät“, so Lind weiter. Dank seines Netzwerks findet der Ingenieurdienstleister so für jede Kundenanfrage innerhalb kurzer Zeit die passende Lösung.

Neben der wirtschaftlichen Bedeutung für die Region wies Niederlassungsleiter Lind auf die Bedeutung seines Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber hin. Zum fünften Mal in Folge erhielt Brunel in diesem Jahr die Auszeichnung „Top Arbeitgeber Ingenieure“. Das Unternehmen ist Förderer des Deutschlandstipendiums und unterstützt über die Niederlassung Mannheim auch einen Stipendiaten der FH Kaiserslautern mit jährlich 1.800 Euro. Darüber hinaus sponsert Brunel im Rahmen der Formula Student Germany das Racing-Team KaRaT der Universität Kaiserslautern.