Bildung & Wissenschaft - 07.02.2020

Ausstellung „Motiv und Variationen“ im Stadthaus

Schüler*innen der Marie-Curie-Realschule stellen ihre Werke aus

„Motiv und Variationen“ ist der Titel einer Ausstellung, die derzeit im Stadthaus N1, Podiumsetage, zu sehen ist. Präsentiert werden Papier-Décollagen, Raumplastiken sowie Klang- und Videokunst, die Schüler*innen der achten Klassen der Marie-Curie-Realschule geschaffen haben. Die ausgestellten Arbeiten sind im Rahmen des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg“ entstanden.

„Ihr habt hier fabelhafte Ergebnisse erschaffen und eine – in Kooperation mit der Stadtbibliothek Mannheim – ganze Ausstellung gestaltet. Neben den sehr bemerkenswerten Resultaten ist aber auch der kreative Schaffensprozess, der der Entstehung eurer Kunstwerke zu Grunde liegt, von großer Bedeutung: Gemeinsam habt ihr mit den beteiligten Künstler*innen und Lehrkräften eigene Sicht- und Arbeitsweisen entwickelt, habt eure Vorstellungen und Wünsche miteinander ausgetauscht und in die hier ausgestellten Werke übersetzt. Eure Perspektive ist wichtig und leistet einen wichtigen Beitrag für Prozesse, aus denen Neues entsteht., Euer Blick auf die Welt und auf  gesellschaftlichen Fragen ist entscheidender, als ihr vielleicht selbst meint – für eure Lehrkräfte, eure Eltern und auch für die Politik. Denn ihr seid ein Teil der Gesellschaft seid, weil ihr aktiv an der Meinungsbildung und an der Veränderung für eine bessere, nachhaltigere Zukunft unserer Gesellschaft beteiligt seid“, sagte Bildungsbürgermeister Dirk Grunert in seiner Ansprache zur Eröffnung.

Gerade auch Kunst sei eine Form, sich auszudrücken und der Gesellschaft mitzuteilen. Dies hätten die Schüler*innen durch diese „Culture Challenge“, ein Format, das die Marie-Curie-Realschule unter anderem in ihrem Profil als Kulturschule entwickelt hat, selbst erfahren. Seit dem Schuljahr 2016/2017 stellen sich jedes Jahr alle Schüler*innen der achten Klassen einer künstlerischen Herausforderung in den Fächern Bildende Kunst und Musik und stellen die Ergebnisse im Stadthaus Mannheim aus.

Schulleiter Hendrik Tzschaschel, betonte: „Oberstes Ziel ist es, die Schüler unabhängig von deren soziokultureller Herkunft an Kunst und Kultur heranzuführen und dadurch Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen. Dadurch wird der Identitätsfindungsprozess der Schule als Ganzes und der Schüler im Einzelnen unterstützt.

Mit den Fragen, die sich in einem solchen kreativen Prozess ergeben, haben sich die Schüler*innen gemeinsam mit ihren Lehrkräften - unterstützt wurden sie von Musiklehrer Markus Herrmann und Kunstlehrer Jens Vogel -, den Künstlern Zacharias Zschenderlein, Daniel Wetzel, Halil Kacemer und Diethelm Wonner sowie mit Kulturagentin Judith Denkberg de Gvirtz, intensiv auseinandergesetzt.

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