Corona - 25.11.2021

603. Aktuelle Meldung zu Corona 25.11.2021

  1. Aktuelle Fallzahlen
  2. Seit heute nur noch mit Termin: Kommunales Impfzentrum (KIZ) im Rosengarten für Mannheimerinnen und Mannheimer mit Impfangebot für über 70-Jährige
  3. Impfen
  4. Corona-Onlineportal Helpdesk
  5. Dritter Online-Dialog mit pädagogischen Fachkräften

 

1. Aktuelle Fallzahlen - Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle erhöht sich auf 25.286

Dem Gesundheitsamt wurden bis heute Nachmittag, 25.11.2021, 16 Uhr, 379 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöht sich deshalb auf insgesamt 25.286.
 
Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die Mehrheit aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben. Bislang gelten in Mannheim 20.579 Personen als genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 4.356 akute Infektionsfälle.
 
Sollte ein Selbsttest (im Sinne des § 1 Nummer 4, Corona-Verordnung Absonderung) oder ein selbst vorgenommener überwachter Test (im Sinne des § 1 Nummer 3 Corona-Verordnung Absonderung) durchgeführt worden sein, weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass, bei einem positiven Ergebnis die Verpflichtung besteht, unverzüglich einen PCR-Test zur Bestätigung des Ergebnisses durchführen zu lassen. Ein PCR-Test kann nach vorheriger Rücksprache in einer niedergelassenen Praxis, in einer Schwerpunktpraxis oder einem Testzentrum mit PCR-Testangebot erfolgen. Bis zum Erhalt des Ergebnisses besteht entsprechend der Vorgabe des Landes in der Corona Verordnung Absonderung die Empfehlung, sich in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte bestmöglich zu vermeiden. Damit helfen Sie aktiv, eventuelle Infektionsketten mit einer Weiterverbreitung des Virus zu unterbrechen.
 
Ist der PCR-Test ebenfalls positiv, muss man sich unverzüglich in häusliche Absonderung begeben. In einem solchen Fall greifen die Absonderungspflichten aus der CoronaVO Absonderung.
 
Informationen dazu unter:
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/faq-selbsttest/
 
 
Inzidenz für Mannheim:
https://www.mannheim.de/inzidenzzahl

 

2. Seit heute nur noch mit Termin: Kommunales Impfzentrum (KIZ) im Rosengarten für Mannheimerinnen und Mannheimer mit Impfangebot für über 70-Jährige

Die Impfungen gegen das Corona-Virus im Kommunalen Impfzentrum Mannheim sind dort seit heute, Donnerstag, 25. November, nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Termine stehen vorerst nur Personen über 70 Jahre mit Hauptwohnsitz in Mannheim zur Verfügung. Personen, die keinen Termin haben oder falsche Angaben zu Alter oder Postleitzahl machen, müssen am kommunal finanzierten Impfzentrum abgewiesen werden. Bei der Terminvereinbarung kann zwischen den Impfstoffen von Biontech und Moderna gewählt werden, diese Auswahl ist für die Impfung verbindlich und kann aus logistischen Gründen nicht vor Ort geändert werden. Wer seinen Impftermin nicht wahrnehmen kann, wird darum gebeten, den Termin abzusagen, damit er wieder neu angeboten werden kann. Die Möglichkeit dazu besteht über die Terminbestätigungsmail oder auch auf der Website, auf der der Termin vereinbart wurde. Es werden täglich neue Termine eingestellt.
 
Für die Impfung vor Ort wird ein Personalausweis benötigt. Ebenso wird darum gebeten, die Krankenkassenkarte und den Impfpass (falls vorhanden) mitzubringen. Wer keinen Impfpass hat, erhält vor Ort eine Bescheinigung. Es sind Drittimpfungen (sogenannte Auffrischungs- oder Boosterimpfungen) möglich. Bitte beachten Sie die Informationen zur Auffrischungsimpfung auf der Kampagnenseite des Landes Baden-Württemberg: https://www.dranbleiben-bw.de/auffrischimpfung
 
Information und Terminanmeldung: www.mannheim.de/kiz

 

3. Impfen

Impfangebot im Universitätsklinikum: nur mit Termin

Die Impfzentren in Baden-Württemberg haben planmäßig am 30. September 2021 ihren Betrieb eingestellt. Zu diesem Termin sind die Corona-Impfungen in die Regelversorgung übergegangen – Impfungen gegen SARS-CoV-2 werden also weiter bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten angeboten.
Mannheimer Bürgerinnen und Bürger, die keinen Hausarzt haben, können sich auch am Universitätsklinikum impfen lassen: Dort sind im Impfpunkt in Haus 37, Ebene 1 (Eingang West, Nähe Friedrich-Ebert-Brücke) montags bis freitags, 8 bis 16.30 Uhr, nur nach vorheriger Terminvereinbarung Impfungen möglich. Termine können vereinbart werden unter https://www.umm.de/impfpunkt
 
Der Impfpunkt ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen: Die Haltestelle „Universitätsklinikum“ (Stadtbahnlinien 2, 4/4a, 5/5a, 7, 15) liegt nur etwa 200 Meter vom Eingang West entfernt. Für PKWs stehen kostenpflichtige Parkplätze in der Tiefgarage am Neckar zur Verfügung.

 

Impfen vor Ort: ohne Termin

Bei den kommenden Impfaktionen vor Ort gibt es die Möglichkeit, sich ohne Termin impfen zu lassen:
 
Freitag, 26. November
Mannheim: 12 bis 18 Uhr: Marktplatz Mannheim, Impfbus
Mannheim: 12 bis 18 Uhr: Stadthaus N1, Raum 52/53
 
Samstag, 27. November
Mannheim: 12 bis 17 Uhr: Rheinau, Quartiersmanagement, Relaisstr. 164
Mannheim: 12 bis 18 Uhr: Käfertal, Kulturhaus Käfertal (Weihnachtsmarkt), Gartenstraße 8, Impfbus
 
Sonntag, 28. November
Mannheim: 12 bis 17 Uhr: SAP Arena (Adler-Heimspiel), Impfbus
Ladenburg: 10 bis 16 Uhr: Carl-Benz-Gymnasium, Realschulstraße 4, 68526 Ladenburg
 
Für Impfungen im Rhein-Neckar-Kreis informieren Sie sich bitte unter https://www.rhein-neckar-kreis.de/start/landratsamt/impfaktionen.html
 
Für die Impfung vor Ort wird ein Personalausweis benötigt. Ebenso wird darum gebeten, die Krankenkassenkarte und den Impfpass (falls vorhanden) mitzubringen. Wer keinen Impfpass hat, erhält vor Ort eine Bescheinigung.
Es sind Impfungen für alle Menschen ab 12 Jahren möglich. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden.
Es sind auch Drittimpfungen (sogenannte Auffrischungs- oder Boosterimpfungen) möglich. Bitte beachten Sie die Informationen zur Auffrischungsimpfung auf der Kampagnenseite des Landes Baden-Württemberg: https://www.dranbleiben-bw.de/auffrischimpfung
 
Im Falle einer Erstimpfung kann für die Zweitimpfung ein Termin bei der Hausarztpraxis bzw. einer niedergelassenen Ärztin oder einem niedergelassenen Arzt vereinbart werden.
Bitte beachten: Derzeit kann aufgrund des großen Andrangs und der Tatsache, dass die Impfaktionen zeitlich begrenzt sind, nicht immer gewährleistet werden, dass allen Impfwilligen vor Ort auch tatsächlich ein Impfangebot gemacht werden kann. Vor Ort werden Wartenummern ausgegeben, damit sich Wartezeiten besser abschätzen lassen. Die Impfaktionen sollen die Arbeit der Arztpraxen unterstützen, nicht ersetzen. Bitte wenden Sie sich auch an Ihre Hausarztpraxis, wenn Sie sich impfen lassen möchten.
 
Eine Übersicht über Impfaktionen in Mannheim finden Sie hier: https://www.mannheim.de/impfaktionen

 

Impfkarte Mannheim

Eine Übersicht über die Impfmöglichkeiten in Mannheim bietet eine Impfkarte im Geoinformationssystem der Stadt Mannheim: https://www.gis-mannheim.de/impfkarte. Es kann gefiltert werden nach Arztpraxen, die impfen (mit vorheriger Terminvereinbarung), dem Impfpunkt im Uniklinikum (nur mit vorheriger Terminvereinbarung, für Mannheimerinnen und Mannheimer ohne Hausarzt) sowie den Impf-Aktionen ohne Termin im Impfbus bzw. bei den Vor-Ort-Impfungen. Bei den Impf-Aktionen ist der jeweilige Aktions-Zeitraum zu beachten.
Hinweis für Impf-Praxen: Wenn Sie ebenfalls in die Liste aufgenommen werden möchten, wenden Sie sich bitte an 58coimpf06@mannheim.de

 

4. Corona-Onlineportal Helpdesk

Sie haben den Verdacht, sich infiziert zu haben – zum Beispiel als Kontaktperson, durch die Rückkehr aus einem Risikogebiet, einen positiven Antigen-Schnelltest oder einer Meldung auf der Corona-Warn-App (roter Hintergrund)? Als Mannheimerin oder Mannheimer haben Sie weiterhin die Möglichkeit, rund um die Uhr das Corona-Onlineportal zu nutzen: https://mannheim-coronahelpdesk.cfapps.eu10.hana.ondemand.com/index.html

 

5. Dritter Online-Dialog mit pädagogischen Fachkräften

Um den Austausch mit pädagogischen Fachkräften in den Kindertagesstätten und in der Schulkindbetreuung fortzuführen und mit ihnen darüber ins Gespräch zu kommen, wie die Impfbereitschaft weiter erhöht werden kann, hat Bildungsbürgermeister Dirk Grunert diese erneut zu einem Online-Dialog eingeladen. Nachdem bereits im vergangen Jahr im Mai sowie im Januar dieses Jahres Online-Diskussionen zur Corona-Situation in Kitas stattgefunden hatten, sowie im November und Dezember vergangenen Jahres zwei Online-Dialoge mit Eltern von Kita-Kindern, Elternvertretungen sowie Schulleitungen und Schülervertreter*innen, wurde mit der Veranstaltung am Montagabend die Diskussionsreihe fortgesetzt.
 
„In der nach wie vor sehr schwierigen Situation leisten die Beschäftigten in den Kindertagesstätten und der Schulkindbetreuung einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung unserer Kinder und Familien. Ich danke den Erzieher*innen daher herzlich für ihren enormen Einsatz“, wertschätzte Bürgermeister Grunert die Arbeit der Fachkräfte aller Träger.
 
Gemeinsam mit dem Leiter des Fachbereichs Jugendamt und Gesundheitsamt, Dr. Peter Schäfer, Marion Schroth, Abteilungsleiterin im Fachbereich Tageseinrichtungen für Kinder, Andrea Meier-Nollau, Abteilungsleiterin Schulkindbetreuung im Fachbereich Bildung, sowie der Vorsitzenden des Gesamtpersonalrats der Stadt Mannheim, Anja Russow-Hötting, wurden in einem Live-Stream die Fragen der Teilnehmer*innen beantwortet.
 
Im Schnitt 130 Zuschauer*innen beteiligten sich an dem Gesprächsangebot. Fragen der Teilnehmenden gab es insbesondere zum Thema Booster-Impfungen, speziellen Angeboten für solche, aber auch zu möglichen Nebenwirkungen und ob eine Impfpflicht für Fachkräfte geplant sei sowie zu organisatorischen Fragen der Gruppentrennungen etwa beim Mittagessen in der Schulkindbetreuung. Ein Fragenblock widmete sich auch den Sorgen der Erzieher*innen vor einer möglichen Ansteckung mit Covid-19.
 
Der Leiter des Fachbereichs Jugendamt und Gesundheitsamt, Dr. Peter Schäfer, erläuterte die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Impfen. Der beste und nachhaltigste Schutz gegen schwere Krankheitsverläufe sei die Impfung. „In der aktuellen Pandemie haben die Menschen erstmals Kontakt mit SARS-CoV-2, daher ist dieses Virus ihrem Immunsystem (ohne Impfung) nicht bekannt und sie können schwer erkranken. Eine Impfung schützt in den meisten Fällen vor einem schweren Verlauf von Covid-19. Daher schützen Sie sich und Ihr Umfeld und lassen Sie sich impfen!“, appellierte Schäfer an die noch Unentschlossenen. Knapp 90 Prozent der pädagogischen Fachkräfte bei der Stadt Mannheim sind allerdings zwischenzeitlich immunisiert.
 
Über verschiedene Kanäle, vor allem im Internet, werden Falschinformationen zur Impfung verbreitet. Allen voran die Behauptung, dass die Impfung zur Unfruchtbarkeit führe. Dies sei haltlos. Zudem wird behauptet, dass die Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech und Moderna) das Erbgut des Menschen verändern würde. Dies sei aufgrund der molekularen Struktur von mRNA jedoch nicht möglich. Zur Vorbereitung auf die Entscheidung für die Impfung sind die vom Robert-Koch-Institut (RKI) bereitgestellten Informationen eine verlässliche und neutrale Quelle. Weitreichende Informationen finden sich unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/COVID-19.html. Der FAQ-Katalog deckt alle möglichen Fragen ab und liefert zudem Quellen zu weiteren Informationen, zum Thema Fruchtbarkeit finden sich auch Informationen unter: https://www.swr.de/wissen/durch-corona-impfung-unfruchtbar-100.html   
 
„Die Stadt Mannheim nimmt ihre Fürsorgepflicht gegenüber ihren Mitarbeiter*innen sehr ernst. Es gibt für die Kitas ein umfangreiches Hygienekonzept, das den Schutzhinweisen von Landesgesundheitsamt, KVJS und Unfallkasse Baden-Württemberg entspricht. Wir setzen uns zudem dafür ein, dass sich Erzieher*innen schnellstmöglich boostern lassen können und hoffen, auch die noch Unentschlossenen von einer Impfung überzeugen zu können“, betonte Bürgermeister Grunert. Auch die Einführung einer Impfpflicht für pädagogisches Personal seitens des Bundes wie bei der Masernimpfung sei nicht gänzlich auszuschließen.
 
Der Bürgermeister verwies zudem auf Möglichkeiten freiwilliger Tests auch für die bereits geimpften Beschäftigten, um eine Weitergabe der Infektion auch im Falle eines möglichen Impfdurchbruches frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Die Teststrategie des Landes sieht derzeit keine Testung immunisierter Personen vor. Die Stadt Mannheim stellt den städtischen Kitas und denen der freien Träger auch weiterhin Tests für die Kinder und Mitarbeitenden zur Verfügung.

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