Corona-Meldungen zu Kitas, Kindertagespflege und Schulen

-Corona-VO Kita läuft aus / Testpflicht entfällt

Mit Ablauf des 13. April 2022 tritt die Corona-Verordnung Kita (CoronaVO Kita) des Landes Baden-Württemberg außer Kraft und verliert damit ihre Gültigkeit. Das bedeutet insbesondere, dass die Testpflicht, wie sie aktuell noch in der CoronaVO Kita geregelt ist, ab dem 14. April 2022 entfällt. Dies entspricht der Teststrategie des Landes, die im Wesentlichen das Auslaufen der Testpflicht, auch an Schulen sowie Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen ab diesem Zeitpunkt vorsieht. Der Zugang zur Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle ist daher ab dem 14. April 2022 wieder ohne vorherige Testung oder Testnachweis möglich.
 
Nach wie vor ist es aber wichtig, dass bezogen auf die Pandemiesituation umsichtig und verantwortlich gehandelt wird. Die Empfehlungen aus der Corona-VO Kita gelten daher weiter fort und ergeben sich allgemein auch aus § 2 der Corona-Verordnung des Landes, wonach die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, eine ausreichende Hygiene und das regelmäßige Belüften von geschlossenen Räumen generell empfohlen werden.
 
In den Dienstgebäuden der Stadt Mannheim, also auch in städtischen Kindertageseinrichtungen, gilt darüber hinaus auch weiterhin die Maskenpflicht für Erwachsene (außer für Beschäftigte bei der direkten Arbeit mit dem Kind). Den Beschäftigten wird auch weiterhin ein regelmäßiges freiwilliges Testangebot unterbreitet.
 
Auch die Corona-Verordnung Schule des Landes läuft zum 13. April aus. Sofern eine neue Corona-VO erlassen werden sollte, werden wir rechtzeitig hierüber informieren.

 

-Mitteilung des Landes: Kabinett beschließt Teststrategie für SBBZ und Schulkindergärten nach den Osterferien

An den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) und Schulkindergärten mit den entsprechenden Förderschwerpunkten werden besonders viele Schülerinnen und Schüler unterrichtet, die ein erhöhtes Risiko haben, bei einer Infektion mit dem Coronavirus schwer zu erkranken. Um die Sicherheitszäune an diesen Einrichtungen weiterhin hoch zu halten, hat die Landesregierung am 12. April entschieden, dass die Testungen an den SBBZ mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung (GENT) und körperlich-motorische Entwicklung (KMENT), an Schulkindergärten mit den entsprechenden Förderschwerpunkten und an SBBZ mit dem Bildungsgang GENT bis zu den Sommerferien fortgesetzt werden. Das bedeutet, dass diese Schülerinnen und Schüler sowie das Personal zweimal pro Woche verpflichtend per Antigen- oder PCR-Pooltest getestet werden müssen. Ausgenommen von der Testpflicht sind wie bisher quarantänebefreite Personen. Für die Fortführung der Testungen dort werden auch weiterhin Personen benötigt, die bei der Testung assistieren. Dafür stellt die Landesregierung die notwendigen Mittel in Höhe von etwa 300.000 Euro bereit.

„Auch, wenn Maßnahmen in anderen Bereichen entfallen, dürfen wir die Gruppen nicht vergessen, die besonders vulnerabel sind und bei einer Infektion mit einem schwereren Verlauf rechnen müssen“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper. Sie präzisiert: „Im Schulbereich sind das die Kinder an den SBBZ, für die wir jetzt die Testungen verlängern, um dort noch die notwendige Sicherheit zu bieten.“ Ihr Kabinettskollege, Gesundheitsminister Manne Lucha, ergänzt: „Wir sehen zwar Signale der Entspannung für die Gesamtheit der Bevölkerung, müssen aber auch weiterhin Rücksicht nehmen auf besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen. Für diese ist eine Infektion mit einem erhöhten Risiko verbunden, weswegen wir im Bereich der Pflege aber auch in unseren SBBZ weiterhin besondere Sicherheitsmaßnahmen aufrechterhalten, die zum Schutz dieser Personen beitragen. Alle anderen Personen können sich natürlich auch weiterhin über die kostenlosen Bürgertests auf eine Infektion testen lassen.“

Die zusätzlichen Mittel, die für die weitere Umsetzung der Teststrategie benötigt werden, erhalten die Schulträger antragslos auf Basis der aktuellen Schülerzahlen zugewiesen. Das Kultus- und das Gesundheitsministerium behalten darüber hinaus den weiteren Verlauf der Pandemie und die Infektionslage an den Schulen im Blick. Sollte aufgrund der fachlichen Bewertung auf eine Testung in den Einrichtungen verzichtet werden können, werden die Schulen darüber informiert.

Weitere Informationen:
Informationen zur Teststrategie der Landesregierung für die Schulen finden Sie unter: https://km-bw.de/,Lde/startseite/sonderseiten/teststrategie-schulen-kitas.

 

- Frühere/ältere Meldungen finden sich hier:

https://www.mannheim.de/de/nachrichten/informationen-zu-corona-regelungen-in-kitas-kindertagespflege-und-schulen