Informationen für Wirtschaft und Arbeit

  • Weitere Informationen

    Infotelefon für Unternehmen

    0621 293-3351

     

    Hotline für Fragen zur aktuellen Corona-Lage in Mannheim

    0621 293-2253

Mit Beschluss vom 3. Dezember 2021 hat die Landesregierung die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 4. Dezember 2021 in Kraft.

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

 

Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg

Die aktuelle Corona-Verordnung finden Sie unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/.

Unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/die-aktuellen-corona-zahlen-fuer-baden-wuerttemberg können Sie nachsehen in welcher Stufe sich das Land Baden-Württemberg derzeit befindet.

Eine Zusammenstellung der wichtigsten Fragen und Antworten zu verschiedenen Themen im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden Sie unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/uebersicht-fragen-und-antworten.

 

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Kontaktdatenerfassung

In Baden-Württemberg gilt in allen öffentlichen Einrichtungen und Betrieben sowie bei Veranstaltungen weiterhin grundsätzlich eine Dokumentationspflicht der Kontaktdaten. Ausnahme: Bei Außer-Haus-Verkauf bzw. bei Abholung von Speisen und Getränken sowie im Einzelhandel und auf Floh- und Krämermärkten ist die Erhebung der Kontaktdaten nicht erforderlich.


Allgemeinverfügung Meldepflicht betrieblicher Cluster

Die Allgemeinverfügung der Stadt Mannheim zur Meldepflicht von betrieblichen Clustern, also der Anhäufung von Corona-Infektionen in Unternehmen, wurde bis zum 16. Dezember 2021 verlängert. Diese finden Sie unter https://www.mannheim.de/de/informationen-zu-corona/aktuelle-rechtsvorschriften.

 

 

 

 

Verdienstausfall durch Quarantäne: Nicht geimpfte Personen müssen ab 15. September mit Ablehnung von Entschädigungsanträgen rechnen

Wer in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in eine von den Behörden angeordnete Quarantäne (sogenannte häusliche Absonderung) muss, erhält für den dadurch unmittelbar erlittenen Verdienstausfall in der Regel bislang eine Entschädigung. Nach dem Infektionsschutzgesetz scheidet eine solche Entschädigung jedoch dann aus, wenn die Absonderung durch eine vorherige Schutzimpfung hätte vermieden werden können. Dies gilt auch für nicht geimpfte Kontaktpersonen, die in Quarantäne müssen. Dies gilt nicht, wenn eine Schutzimpfung etwa aus medizinischen Gründen nicht in Anspruch genommen werden kann oder wenn die Absonderung im Einzelfall trotz eines gültigen Status als immunisierte Person erfolgt. Mehr dazu finden Sie unter https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/nichtgeimpfte-personen-muessen-mit-ablehnung-von-entschaedigungsantraegen-rechnen.

Informationen zur Antragstellung aufgrund von Verdienstausfall nach einer behördlich angeordneten Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbotes bzw. zu Entschädigungsansprüchen aufgrund von Schließungen von Kindertagesstätten oder Schulen finden Sie unter http://www.ifsg-online.de/index.html.

 

Infotelefon für Unternehmen in Mannheim

Der Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung hat unter der Telefonnummer 0621 293 3351 (Mo-Fr von 8:30 bis 16 Uhr) eine Hotline eingerichtet. Die Hotline dient als Anlaufstelle für Fragen, die Unternehmen im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten haben.

 

Unterstützungsmaßnahmen für betroffene Betriebe

Der Staat bietet für betroffene Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler verschiedene Finanzierungs- und Liquiditätshilfen an und hat den Zugang zu verschiedenen Unterstützungsmaßnahmen vereinfacht. Die wichtigsten Informationen über relevante Hilfsangebote hat die Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim im Folgenden zusammengestellt.

Eine Übersicht des Landes Baden-Württemberg zu Fragen und Antworten für Unternehmen und Beschäftige finden Sie unter dem Link https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona.

 

Corona-Überbrückungshilfen und Neustarthilfe des Bundes

Über die „Überbrückungshilfe III Plus" bzw. über die „Neustarthilfe“ können Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe je nach Vorliegen bestimmter Aspekte unterstützt werden. Auch gemeinnützige und kirchliche Unternehmen und Organisationen aus allen Branchen können Fixkostenzuschüsse erhalten. Die Antragsfrist für die „Überbrückungshilfe III Plus“ und die „Neustarthilfe Plus“ wurde erneut verlängert, nun bis 31. März 2022. Weitere Informationen zu diesen Programmen und zur Antragstellung sind unter https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/ueberbrueckungshilfe-lll-plus.html zusammengestellt.

 

Härtefallhilfen des Landes Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg stellt gemeinsam mit der Bundesregierung eine Vielzahl von Hilfsinstrumenten zur Verfügung, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern. Trotz der kontinuierlichen Erweiterung, Verlängerung und Anpassung dieser Programme kann es in ausgesprochenen Ausnahmefällen dazu kommen, dass Unternehmen oder Selbstständige aufgrund besonderer Umstände keinen Zugang zu den bestehenden Programmen haben, obwohl sie in Folge der Corona-Pandemie in eine existenzbedrohliche Situation geraten sind. Dies betrifft besonders junge Unternehmen, für welche die Härtefallhilfen wichtige Unterstützungsmaßnahmen sind. Die finanzielle Unterstützung orientiert sich in der Höhe an den förderfähigen Fixkosten der Überbrückungshilfe III des Bundes und ist in der Regel auf insgesamt 100.000 Euro beschränkt. Die Härtefallhilfen sind gleichzeitig an beihilferechtliche Grundlagen gebunden.

Weitere Informationen sowie Kontaktmöglichkeiten und ein Hilfs- und Beratungsangebot zu den Härtefallhilfen erhalten Sie unter https://www.haertefallhilfen.de/HSF/Navigation/DE/Haertefallhilfe-in-Ihrem-Bundesland/Baden-Wuerttemberg/baden-wuerttemberg.html.

 

Corona-Sidefonds für technologieorientierte Start-ups

Der Corona-Sidefonds der Beteiligungsfonds Wirtschaftsförderung Mannheim GmbH (BWM) ist ein Unterstützungsinstrument für technologierorientierte Existenzgründungen. Er verfolgt das Ziel, technologieorientierten Start-ups zur Überwindung von Liquiditätsengpässen oder Umsatzeinbrüchen, die unmittelbar in Folge der Corona-Pandemie entstanden sind, Eigenkapital zur Verfügung zu stellen. Insgesamt stehen 500.000 Euro für stille Beteiligungen zur Verfügung.
 
Die Unterstützung erfolgt in Form von stillen Beteiligungen in der Größenordnung von 5.000 bis 50.000 Euro pro Unternehmen für einen Beteiligungszeitrum von zwei bis drei Jahren. Voraussetzungen für eine Finanzierung aus dem Corona-Sidefonds sind unter anderem, dass Fördermöglichkeiten von Bund und Land sowie andere Möglichkeiten der Eigenkapitalbeschaffung vorrangig genutzt werden. Der Corona-Sidefonds wird solange durchgeführt, wie dies im Sinne einer Krisenprävention notwendig erscheint.
 
Die Richtlinie für die Finanzierung durch den Corona-Sidefonds steht unter www.mannheim.de/corona-sidefonds zur Verfügung. Weitere Informationen sowie die erforderlichen Antragsunterlagen erhalten Sie unter 0621-293 3665 und per E-Mail an sonja.wilkens@mannheim.de

 

Förderprogramm für Schausteller und Marktkaufleute, Veranstaltungs- und Eventbranche, des Taxi- und Mietwagengewerbes und weiterer Branchen

Unternehmen und Soloselbständige des Schaustellergewerbes, der Veranstaltungs- und Eventbranche, des Taxi- und Mietwagengewerbes sowie Dienstleistungsunternehmen des Sports, der Unterhaltung und Erholung und Sportvereine mit ihrem steuerpflichtigen, wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb können den Tilgungszuschuss Corona II beantragen.

Die Landesregierung hat die Laufzeit des Förderprogramms bis Ende Dezember 2021 und die Antragsfrist bis zum 31. März 2022 verlängert. Weitere Informationen finden Sie unter https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/tilgungszuschuss-corona.

 

Kurzarbeitergeld

Das Corona-Virus kann zu erheblichen Arbeitsausfällen führen. Sollten diese Arbeitsausfälle mit einem Entgeltausfall verbunden sein, ist ein Ausgleich mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes grundsätzlich möglich. Arbeitgeber können Kurzarbeitergeld (KUG) beantragen, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall haben. Der Bedarf, eventuell in Kurzarbeit zu gehen, muss bis spätestens am letzten Tag jenes Monats angemeldet werden, in dem man Kurzarbeit anwenden muss. Ebenfalls ist eine neue Anzeige einzureichen, sofern bereits Kurzarbeit angemeldet war, ist ein neuer Antrag zu stellen, sofern der Zeitraum, für den die Anzeige erfolgt war, abgelaufen ist sowie sofern noch innerhalb der vereinbarten Laufzeit drei Monate lang am Stück keine Abrechnung von Kurzarbeitergeld erfolgte. 

Die derzeit geltenden Voraussetzungen und Details gelten leicht variiert verlängert befristet bis 31. März 2022. Das Antragsformular finden Sie unter https://www.arbeitsagentur.de/datei/antrag-kug107_ba015344.pdf

Infohotline der Bundesagentur für Arbeit: 0800 - 45555 20

 

Hilfen durch Förderbanken

Die Förderbanken des Bundes und des Landes haben Darlehens-Hilfsprogramme aufgelegt. Hilfskredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der L-Bank Baden-Württemberg können bei der jeweiligen Hausbank beantragt werden. Dazu wurden die bestehenden KfW-Programme wegen der Corona-Pandemie erweitert. Die Hausbanken beraten individuell, welche Programme in Frage kommen. Ziel ist es, den betroffenen Unternehmen und Selbständigen so schnell wie möglich günstige Förderkredite und damit Liquidität zukommen zu lassen.

Weitere Informationen der KfW: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Weitere Informationen der L-Bank: https://www.l-bank.de/artikel/lbank-de/tipps_themen/programmangebot-der-l-bank-bei-abflauender-konjunktur-und-krisensituationen.html

Hotline der KfW: 0800 539 9000, Hotline der L-Bank: 0711 122 2345

 

Arbeitslosengeld II / Grundsicherung für Arbeitsuchende

Der Gesetzgeber hat eine vorübergehende Vereinfachung des Zugangs zur Grundsicherung beschlossen, sofern Sozialleistungen anderer Träger nicht greifen. Mit dem "Sozialschutz-Paket III" wurde der erleichterte Zugang in die Grundsicherungssysteme verlängert bis zum 31. Dezember 2021. Selbstständige ohne freiwillige Arbeitslosenversicherung bekommen Arbeitslosengeld II. Wer als Selbstständiger hingegen auf Antrag in der Arbeitslosenversicherung ist, kann Arbeitslosengeld I beantragen. Informationen und Anträge finden Sie unter www.jobcenter-mannheim.de

 

Hotline Soziales

Unter 0621-293 2930 (Montag-Freitag 9-17 Uhr) gibt es die Hotline "Soziales" für Menschen in Notlagen sowie für Anliegen zu existenziellen Leistungen der Sozialhilfe (Hilfe zur Pflege, Grundsicherungen, Wohngeld, Eingliederungshilfe, Asyl, Wohnraumsicherung, Wohnungslosenhilfe und gesetzliche Betreuungsleistungen).

 

Hilfe für Gewerbetreibende bei Gewerbesteuer, Sondernutzungsgebühren, Mieten und Pachten

https://www.mannheim.de/de/presse/hilfe-fuer-gewerbetreibende-bei-gewerbesteuer-sondernutzungsgebuehren-mieten-und-pachten

 

Jobcenter Mannheim

Unter www.jobcenter-mannheim.de finden Sie Informationen und Kontaktmöglichkeiten zum Jobcenter Mannheim für Neuantragskundinnen und -kunden.

Als Hotline für Neukunden stehen Ihnen die Rufnummern 0621-181 66 333 und 0621-181 66 555 zur Verfügung.
Für Selbstständige und Soloselbstständige hat das Jobcenter Mannheim eine Hotline unter der Rufnummer 0621-181 66 444 eingerichtet.

Ausgefüllte Neuanträge können im Jobcenter Mannheim in der Ifflandstraße 2-6 eingeworfen werden oder in ihren Jobbörsen im Stadtteil. Bereits gemeldete Kundinnen und Kunden des Jobcenters können weiterhin die Durchwahl des ihnen bekannten Ansprechpartners für ihre Anliegen nutzen.

 

Unter folgenden Verlinkungen finden Sie weitere Informationen für betroffene Betriebe