Aktuelle Situation in Mannheim

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    COREY Mannheim

    Chatbot für Fragen rund um das Thema COVID-19 (Coronavirus) für Mannheim und ganz Baden-Württemberg.

    https://corey.virtuelles-rathaus.de/ci/mannheim

     

    Info-Telefon Stadt Mannheim

    0621 293-2253

    • Montag bis Freitag von 9:00 – 17:00 Uhr
    • Samstags und sonntags sowie an Feiertagen von 9:00 – 14:00 Uhr

     

    Telefonhotline beim Landesgesundheitsamt

    0711 904-39555
    Mo. bis So.  9 - 18 Uhr

    Für gehörlose Menschen steht die Hotline montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr als Video-Chat zur Verfügung.

Aktuelle Corona-Verordnung

Mit Beschluss vom 13. Februar 2021 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 15. Februar 2021 bzw. 22. Februar 2021 in Kraft und sind hier zu finden.


Fragen und Antworten des Landes zur Corona-Verordnung finden Sie hier.

Übersicht über die Regelungen ab 25. Januar 2021

Übersicht der geschlossenen und offenen Einrichtungen oder Aktivitäten

 

NEU: Allgemeinverfügung der Stadt Mannheim vom 19.02.2021

Die Stadt Mannheim hatte am 11. Februar 2021 aufgrund eines entsprechenden Erlasses des Landes eine nächtliche Ausgangsbeschränkung verfügt. Wie in der Allgemeinverfügung vorgesehen, wird diese aufgehoben, wenn die Sieben-Tages-Inzidenz von 50, bezogen auf das Stadtgebiet Mannheim, an drei aufeinander folgenden Tagen unterschritten wurde. Die Sieben-Tages-Inzidenz in Mannheim liegt nach den Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg heute den dritten Tag in Folge unter dem Schwellenwert von 50. Die Allgemeinverfügung wird daher aufgehoben; sie hat ab dem 20. Februar 2021, 0 Uhr keine Gültigkeit mehr.

Nach dem Neckar-Odenwald-Kreis konnte damit auch die Stadt Mannheim die abgestimmt eingeführte, nächtliche Ausgangsbegrenzung aufheben. Der Rhein-Neckar-Kreis setzt darauf, dass dies nach dem Wochenende auch dort erfolgen kann. Nach wie vor stehen die Stadt Mannheim und die Landkreise Rhein-Neckar und Neckar-Odenwald in engem Austausch.

 

Allgemeinverfügung vom 19.02.2021

 

Allgemeinverfügung der Stadt Mannheim vom 12.02.2021

Die Stadt Mannheim hat am 12. Februar 2021 eine neue Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht und Alkoholverbotszonen erlassen. Sie tritt am 13. Februar 2021 in Kraft.

 

Regelungen zur Maskenpflicht

  • Die Maskenpflicht  gilt im Freien für den Fußgängerverkehr an ausgewählten Straßen und Plätzen im Innenstadtbereich (siehe Lageplan) montags bis samstags von 9 Uhr bis 20 Uhr. Plakate weisen dort auf die Maskenpflicht hin.
  • Im gesamten Stadtgebiet besteht zudem im öffentlichen Raum die Verpflichtung zum Tragen einer nicht-medizinischen Alltagsmaske oder vergleichbaren Mund-Nasen-Bedeckung in Warteschlangen.
  • Auf öffentlichen Spielplätzen im gesamten Stadtgebiet gilt für Begleitpersonen ab 14 Jahren die Verpflichtung zum Tragen einer nicht-medizinischen Alltagsmaske oder vergleichbaren Mund-Nasen-Bedeckung.
  • In Fahrzeugen von Fahrdiensten für Menschen mit Behinderung gilt für Fahrerinnen und Fahrer, Begleitpersonen und Nutzer*innen die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske oder eines FFP2-Atemschutzes (oder vergleichbaren Standards). Für Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren ist eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung ausreichend.
  • An Bahn- und Bussteigen, im Warte- und Zugangsbereich von Einkaufszentren und Einzelhandelsgeschäften sowie auf dem Marktplatz während der Marktzeiten geht die strengere Regelung der CoronaVO vor, die dort das Tragen einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske oder einer Maske mit vergleichbarem Standard vorschreibt.

 

  • Eine Ausnahme von der Maskenpflicht zum Konsum von Lebensmitteln in den in Ziffer 1 genannten Bereichen besteht dort nicht im Gehen, sondern nur stationär unter Wahrung des Mindestabstands von 1,5 Metern.
  • Es besteht keine Ausnahme von der Maskenpflicht zum Konsum von Lebensmitteln in Warteschlangen.
  • Es besteht keine Ausnahme von der Maskenpflicht zum Rauchen.

 

Alkoholverbotszone

 

Die Allgemeinverfügung hat die Allgemeinverfügung der Stadt Mannheim zur Maskenpflicht vom 28.01.2021 ersetzt und ist bis zum 12.03.2021 befristet.


 

Allgemeinverfügung vom 12.02.21 inklusive Lageplan Maskenpflicht Innenstadtbereich und Lageplan Verbot Alkoholausschank und -konsum

 

Aktuelle Inzidenzzahl für Mannheim

 

 

 

Corona-Verordnung Absonderung des Landes Baden-Württemberg

Mit der Corona-Verordnung Absonderung vom 11. Januar hat das Land weiterhin einheitliche Regelungen für Baden-Württemberg veröffentlicht, wonach sich Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind oder sein könnten – das sind Krankheitsverdächtige, positiv getestete Personen und deren Haushaltsangehörige sowie die jeweiligen engen Kontaktpersonen der Kategorie I – zum Schutz ihrer Mitmenschen sofort und ohne weitere Anordnung der örtlich zuständigen Behörde selbständig in Quarantäne begeben müssen. Des Weiteren müssen sich alle Personen, die aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland einreisen, ebenfalls direkt in Quarantäne begeben.

Die Corona-Verordnung Absonderung finden Sie hier.

Erklärungen zur Corona-Verordnung Absonderung finden Sie in den FAQs Quarantäne.

Bußgeldkatalog für Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Corona-Verordnung Absonderung

 

Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne

Informationen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten finden Sie unter www.mannheim.de/reiserueckkehrer.

 

Information zur nächtlichen Ausgangsbeschränkung

Die Stadt Mannheim hat keine nächtliche Ausgangsbeschränkung für das Stadtgebiet verfügt. Die im Erlass des Sozialministeriums angesprochene nächtliche Ausgangsbeschränkung bei einer höheren Inzidenz als  50 nach 7 Tagen in Folge ist kein Automatismus. Relevant ist auch die Einschätzung der aktuellen Infektionslage. Die Infektionslage war in den letzten Tage stark von Clustern geprägt worden, die vom Gesundheitsamt noch als nachverfolgbar eingeordnet werden konnten. Diese Einschätzung wird täglich überprüft.

 

Impftermine für über 80jährige Bürger*innen

Die Stadt Mannheim verschickt seit Anfang Februar Schreiben an alle Bürger*innen, die über 80 Jahre alt sind und ihren Hauptwohnsitz in Mannheim haben. Bis Mitte der Woche werden alle Briefe verschickt sein. Die Stadtverwaltung bittet darum, den Eingang der Briefe zu beachten und die Möglichkeit der gesonderten Buchung rasch zu nutzen. Es sind auch kurzfristige Termine verfügbar. Die Schreiben sollen denjenigen, die über die Telefonnummer 116117 keinen Termin erhalten haben, die Möglichkeit geben, einen Impftermin zu buchen. Das Schreiben beinhaltet eine spezielle Telefonnummer und eine individualisierte Zugangsnummer, um Missbrauch zu vermeiden. Über dieses Schreiben wird also - zusätzlich zur Möglichkeit einer Buchung über die 116117 - eine Terminvergabe für über 80 Jahre alte Mitbürgerinnen und Mitbürger gesichert.

 

Mannheimer Hilfsorganisationen liefern Schnelltests an Schulen und Kitas aus
 
Schnelltests für Kita- und Schul-Beschäftigte: Schulungen im Rosengarten abgeschlossen / Am 19.2. Auslieferung von 80.000 Tests an die Einrichtungen
 
Rund 700 Beschäftigte aus Kitas und Schulen wurden am 19.2. im Rosengarten in der richtigen Handhabung von Schnelltests geschult. Sie sollen ab Montag ihren Kolleg*innen in den jeweiligen Einrichtungen zur Seite stehen und diese in der richtigen Handhabung der Tests anleiten. Damit ermöglicht die Stadt allen zirka 8.000 Beschäftigten in allen Mannheimer Einrichtungen – unabhängig von der Berufsgruppe oder dem Träger – eine regelmäßige Testung auf das Corona-Virus. (https://www.mannheim.de/de/nachrichten/schnelltests-fuer-beschaeftigte-an-kita-und-schule)
 
Hierfür stehen 80.000 Tests bereit, die heute die Mannheimer Hilfsorganisationen mit einer groß angelegten Auslieferungsaktion an die einzelnen Einrichtungen an 260 verschiedenen Standorten in der Stadt gebracht haben. Um 8 Uhr fuhren die ersten Fahrzeuge los, bis um 16 Uhr waren sie im Einsatz. Beteiligt waren alle Rettungsdienste der Stadt: Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und der Malteser Hilfsdienst mit je einem Fahrzeug, die Johanniter-Unfallhilfe (JUH) mit sechs und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit sieben Fahrzeugen plus je einer Einsatzleitung sowie der Arbeiter-Samariter-Bund mit acht Wagen. Zur Stärkung stellte die JUH für alle Helfer ein Frühstück sowie einen Mittags-Snack bereit.
 
„Heute sind alle Mannheimer Hilfsorganisationen in die Aktion eingebunden, die gemeinschaftlich in guter Zusammenarbeit und mit Freude die Aufgabe übernommen haben, die Schulen und Kitas in der Stadt mit den Schnelltests zu versorgen. Wir freuen uns, in der Pandemie der Bevölkerung und der Stadt Mannheim hilfreich zur Seite zu stehen“, erklärte André Kühner als Koordinator der Hilfsorganisationen im Rettungsdienst und Katastrophenschutz.
 
Der Mannheimer Gesundheitsbürgermeister Dirk Grunert dankte den Rettungskräften für ihr außerordentliches Engagement. Bezüglich der Testmöglichkeiten für die Beschäftigten an Kitas und Schulen hob er hervor: „Wir begrüßen es sehr, dass das auch das Land nun angekündigt hat, zusätzliche Schnelltests anzuschaffen. Laut Kultusministerium könnten diese auch unter Aufsicht nicht medizinisch geschulte Personen anwenden. Dazu soll es parallel ein Anlernprogramm für Laien, beispielsweise für Lehrer*innen zur Anwendung in den Schulen geben. In Mannheim bieten wir diese Form der Testungen den Beschäftigten in Schulen und Kitas bereits ab kommenden Montag an. Dass wir dieses Konzept so schnell umsetzen konnten, war vorwiegend auch unseren Hilfsorganisationen geschuldet, die uns sowohl bei der Schulung der Multiplikator*innen im Rosengarten unterstützt haben, als auch heute mit einer enormen logistischen Anstrengung die Tests an die einzelnen Einrichtungen ausgeliefert haben. Dafür danke ich unseren Rettungskräften ganz herzlich“, so Grunert.

 

Entwicklung Virusvarianten
 
Derzeit sind in Mannheim 96 Infektionen mit Virusvarianten erfasst. Hiervon ist in 59 Fällen die Virusvariante B.1.1.7. nachgewiesen, die vorwiegend in Großbritannien aufgetreten ist und bei der es Hinweise darauf gibt, dass eine Infektion mit einer höheren Viruslast einhergeht, die Variante infektiöser ist und eine höhere Reproduktionszahl aufweist. Bei den anderen Mutationen erfolgt eine weitergehende Diagnostik zur Bestimmung der konkreten Variante der Mutation, was mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann.

 

Weitere Informationen zum Thema Corona-Schutzimpfung finden Sie hier.

 

Besuche in stätionären Einrichtungen

Seit dem 11.01.2021 ist nach der CoronaVO (https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/) der Zutritt von Besuchern und externen Personen zu Krankenhäusern und stationären Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf nur nach vorherigem negativem Antigentest und mit einem Atemschutz, welcher die Anforderungen der DIN EN 149:2001 (FFP2) oder eines vergleichbaren Standards erfüllt, zulässig.

Diese Vorgabe gilt nicht nur für Besucher*innen, sondern für alle externen Personen gilt, die insbesondere aus beruflichen Gründen in die jeweilige Einrichtung kommen, z.B. Ärzte, Physiotherapeuten, Seelsorger, Handwerker und Lieferanten. Nach Mitteilung des Sozialministeriums ist die vorherige Testung nicht auf Antigen-Tests beschränkt. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung mittels PoC-Antigen-Test darf höchstens 48 Stunden und mittels eines PCR-Tests höchstens drei Tage alt sein. Eine Ausnahme von der Testpflicht sieht die CoronaVO nicht vor.

Da diese Regelungen nun in der Landesverordnung aufgenommen sind, ist die entsprechende Einzelverfügung der Stadt Mannheim für die einzelnen Einrichtungen (https://www.mannheim.de/de/nachrichten/287-aktuelle-meldung-zu-corona-16-12-2020) nicht mehr erforderlich, die Einrichtungen wurden entsprechend informiert und angeschrieben.

Weitere Informationen zu Rechtsvorschriften finden Sie hier.

 

Bildungseinrichtungen der Stadt Mannheim

- Öffnung von Grundschulen, Kitas und Kindertagespflege ab 22. Februar 2021
Die Landesregierung hat darüber informiert, dass die Grundschulen und Grundstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) von 22. Februar 2021 an wieder schrittweise für den Präsenzunterricht öffnen werden. Die Kitas und Einrichtungen der Kindertagespflege sollen ab diesem Zeitpunkt zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurückkehren. In der Schulkindbetreuung wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten. Weitere Inforamtonen sowie die enstprechenden Formulare finden sich hier: https://www.mannheim.de/de/informationen-zu-corona/service-waehrend-corona/kinderbetreuung

- Jugendhäuser und -treffs
Die Jugendhäuser und Jugendtreffs der Stadt Mannheim sind weiterhin geschlossen.

- Stadtbibliothek und Musikschule Mannheim
Stadtbibliothek Mannheim
Die Zentralbibliothek sowie alle Zweigstellen der Stadtbibliothek Mannheim bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Die mobile Bibliothek MoBi fährt keine Haltestellen an. Alle ausgeliehenen Medien werden über die Schließzeit hinweg verlängert, es entstehen keine Versäumnisgebühren. Die Bibliothek ist dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr telefonisch unter 293-8935 oder 293-8933 (hier speziell zu den elektronischen Diensten) und per mail unter stadtbibliothek.zentralbibliothek@mannheim.de erreichbar.
Die digitalen Angebote der Stadtbibliothek stehen weiterhin zur Verfügung: ebooks und elektronische Hörbücher unter metropolbib.de, elektronische Zeitschriften im Pressreader, Musik mit dem Streaming-Dienst freegal und natürlich auch der neue Filmstreaming-Dienst „Filmfriend“.
Diese und weitere Datenbanken sind auf der Homepage zu finden: https://www.mannheim.de/de/bildung-staerken/stadtbibliothek/digitale-angebote.

Musikschule Mannheim
Die Musikschule Mannheim bleibt bis auf Weiteres  für Präsenzangebote geschlossen. In allen Unterrichtsarten, in denen dies möglich ist, wird weiterhin Online-Unterricht angeboten. Es können keine Angebote der Musikschule in Schulen und Kindertagesstätten stattfinden. Die Ensembles ruhen in der Hoffnung, dass es im Februar weitergeht. Der Zutritt zu den Musikschulgebäuden ist für Schüler*innen und Eltern bis voraussichtlich 14. Februar nicht gestattet.
Weitere aktuelle Informationen unter: www.mannheim.de/musikschule

Auch die Mannheimer Abendakademie bleibt bis auf Weiteres geschlossen und es können keine Präsenzkurse durchgeführt werden. Online-Angebote finden jedoch statt wie angekündigt. Die Abendakademie ist seit 11. Januar wieder telefonisch von Montag bis Freitag von 10-14 Uhr unter der Tel.Nr. 0621 1076 0 und 0621 1076 150 erreichbar. Sie können aber auch eine E-Mail an die jeweils zuständige Fachperson senden, die E-Mail-Adressen finden Sie unter http://www.abendakademie-mannheim.de. Ungeachtet dessen sind Online-Anmeldungen über die Website weiterhin möglich. Für Prüfungen gelten abweichende Regelungen, Sie werden gegebenenfalls kontaktiert und informiert.

 

Service-Hinweise

- Stadt Mannheim wird 5.000 FFP2-Masken an Grundsicherungsempfänger ausgeben

Nach der neuen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg sind seit dem 25. Januar 2021 medizinische Masken in zahlreichen Bereichen verpflichtend. Als medizinische Masken sind OP-Masken oder FFP2-Masken zu verstehen. Insbesondere die FFP2-Masken bieten bei richtiger Anwendung einen höheren Schutz vor einer Covid-19-Erkrankung. Sie sind jedoch deutlich teurer als Alltagsmasken und damit für Menschen, die eine Grundsicherung erhalten, oftmals nicht leistbar.

Die Bundesregierung berät derzeit Corona-Zuschüsse für Grundsicherungsempfänger, die Umsetzung wird jedoch nicht kurzfristig erfolgen. Da zum Ende des Monats gerade diese Personengruppe ihre finanziellen Mittel oftmals vollständig ausgeschöpft hat und der Infektionsschutz keine Frage des Geldes sein sollte, wird die Stadt Mannheim rund 5.000 Masken aus ihren Beständen kostenlos an die entsprechenden Bürgerinnen und Bürger ausgeben. Die Masken werden – nach deren Auslieferung durch den Fachbereich Feuerwehr und Katastrophenschutz – durch den Fachbereich Arbeit und Soziales und die LIGA der freien Wohlfahrtspflege über Einrichtungen und Hilfsorganisationen an die Grundsicherungsempfängerinnen und -empfänger verteilt. Davon ausgenommen sind die über 60jährigen, die kostenlose Masken in Apotheken erhalten haben.  

- Pressemitteilung des Landes Baden- Württemberg: Krankenkassen und Sozialministerium beschließen Regelung für Fahrten in Impfzentren
 
Die Krankenkassen in Baden-Württemberg und das Ministerium für Soziales und Integration einigen sich auf Regelungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die nicht selbstständig zu einem der Impfzentren gelangen können. Demnach kann jeder, der auch heute schon beispielsweise Fahrten zum Hausarzt von der Krankenkasse bezahlt bekommt, auch für den Weg zum Impfzentrum die Möglichkeit einer sogenannten Krankenfahrt nutzen. In diesen Fällen sollte grundsätzlich eine ärztliche Verordnung vorliegen, die beim Hausarzt auch telefonisch erfragt werden kann. In der ersten Gruppe der Impfberechtigten sind Menschen, die älter als 80 Jahre sind.

 

- Aufbau eines Spezialkreisimpfzentrums in Mannheim
Auf dem Mannheimer Maimarktgelände wurde ein Spezialkreisimpfzentrum eingerichtet, das als Zentrales Impfzentrum geführt wird. In diesem Impfzentrum können rund 120 Impfungen pro Stunde durchgeführt werden sofern der Impfstoff zur Verfügung steht.  Das Impfzentrum soll fortlaufend im Zweischichtbetrieb laufen, das heißt sieben Tage die Woche von 7.00 bis 21.00 Uhr. Geplant ist zunächst ein Betrieb des Zentrums bis mindestens zum 30. April 2021. Zusätzlich werden in Mannheim fünf mobile Impfteams von 7.30 bis 16.00 Uhr Risikogruppen impfen, die nicht mehr mobil genug sind, um das Impfzentrum aufzusuchen. Das medizinische Personal für das Impfzentrum wird von Mannheimer Kliniken gestellt. Das Organisationspersonal stellt die Stadt Mannheim. Das Personal für die Infrastruktur kommt von Dienstleistern.
Oberbürgermeister Dr. Kurz betont, dass diese mit dem Land gefundene Lösung für Mannheim voll und ganz den Vorstellungen der Stadt entspricht: „Das spezielle Impfzentrum in Mannheim war nicht selbstverständlich, das Land hat aber sehr positiv auf unsere Vorschläge und die Professionalität der Feuerwehr reagiert und richtet jetzt mit uns, dass Impfzentrum ein, für uns als Stadt eine sehr gute Lösung „
Die Stadt Mannheim fungiert als Generalunternehmer des Landes Baden-Württemberg. Die Kosten für das Impfzentrum übernehmen Bund und Land.
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesregierung-beschliesst-corona-impfstrategie/

Bürger*innen können sich selbstständig umfangreich bei folgenden Quellen über die Schutzimpfung informieren:

- Corona-Infotelefon und Diagnose-Stützpunkt
Das Infotelefon der Stadt Mannheim ist unter der Telefonnummer 0621-293-2253 erreichbar. Das Sprachdialogsystem bietet rund um die Uhr Auskünfte zur aktuellen Corona-Lage in Mannheim. Eine persönliche Beratung durch Mitarbeiter*innen der Stadt steht Ratsuchenden zu den folgenden Servicezeiten zur Verfügung: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr sowie samstags und an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 14 Uhr.
Generell wird bei der Hotline der Stadt sowie im Gesundheitsamt beispielsweise bei der Kontaktpersonennachverfolgung und der Ermittlung der Fälle auch an Feiertagen gearbeitet. Zudem besteht auch an  Feiertagen die Möglichkeit, sich nach Zuweisung durch das Gesundheitsamt auf eine Infektion mit dem Corona-Virus am Diagnose-Stützpunkt der Universitätsmedizin Mannheim testen zu lassen. Der Diagnose-Stützpunkt ist geöffnet von Montag bis Samstag, 9 Uhr bis 17 Uhr sowie an Sonntagen und Feiertagen: 9 Uhr bis 14.30 Uhr.

 - Fieberambulanz in Mannheim
Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) hat eine Fieberambulanz in Mannheim zur Versorgung von Corona-Patient*innen eingerichtet. Sie wurde von der KVBW mit Unterstützung der Stadt Mannheim sowie der John Deere Walldorf GmbH & Co. KG eingerichtet. Standort ist das John-Deere-Forum auf der John-Deere-Straße 70. Dort können alle Patient*innen mit Verdacht auf eine Corona-Infektion oder mit fieberhaften Infekten untersucht und behandelt werden. In der Fieberambulanz untersuchen Ärzt*innen Infektionspatient*innen, nehmen bei Bedarf einen Abstrich vor und entscheiden bzgl. der weiteren Therapie.

Der Weg für die Patient*innen in die Corona-Ambulanz (Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag von 14 bis 18 Uhr) führt über die Hausärzt*innen oder über die Rufnummer 116117. Auf keinen Fall sollen Patient*innen direkt ohne vorherige Anmeldung in die Fieberambulanz kommen. Anmeldung unter: https://www.terminland.de/elgato76/?test=yLbSBFt

 

KULTUREINRICHTUNGEN

- Das Nationaltheater Mannheim stellt den Spielbetrieb bis zum 31. März 2021 ein

 

- Kunsthalle und REM
Die Kunsthalle Mannheim bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Das Museum folgt damit der Landesverordnung zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie.
Digital bleiben wir für Sie da! Auf kuma.art, den museumseigenen Social Media Kanälen und dem Kuma-Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über unsere umfangreichen digitalen Angebote.

 

Die Reiss-Engelhorn-Museen sind wegen der Corona-Pandemie bis auf Weiteres geschlossen. Die Ausstellungshäuser bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Damit entsprechen die REM der neuen Corona-Verfügung des Landes Baden-Württemberg.

Von der Schließung betroffen sind alle aktuellen Sonderausstellungen sowie die ständigen Sammlungen im Museum Zeughaus und im Museum Weltkulturen. Es findet bis auf weiteres kein Veranstaltungsprogramm wie Führungen, Konzerte, Vorträge u.Ä. statt.

 

Sonstige Bereiche

- Schließungen im Bereich Arbeit und Soziales
Der Fachbereich Arbeit und Soziales bleibt für alle dringenden Fälle und sozialen Notlagen geöffnet. Auch persönliche Vorsprachen in Notfällen bleiben möglich. Dies gilt auch für das Jobcenter, wenn es um existenzielle Leistungen geht.
Die Wohnungslosenhilfe bleibt unverändert tätig und auch die Notunterbringung von wohnungslosen Menschen in der Übernachtungsstelle ist geöffnet.
Die Versorgung der Menschen mit Grundsicherungsleistungen oder anderen Sozialhilfeleistungen bleibt gesichert.
Geschlossen bleiben die Senioren-Treffs und ab Mittwoch werden auch die zehn örtlichen JobBörsen bis 14.2.2021 geschlossen.

 

Informationen zu diesen und anderen Service-Themen finden Sie hier.

 

 

- Bürgerservice

Die Bürgerservices sind aktuell ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung erreichbar.

Insgesamt stehen folgende Bürgerservice-Standorte aktuell zur Verfügung: Waldhof, Vogelstang, Neckarau, Neuhermsheim, Innenstadt/Jungbusch, Neckarstadt und Friedrichsfeld

Alle anderen Bürgerservice-Standorte bleiben geschlossen. Bereits für diesen Zeitraum vereinbarte Vorsprachetermine an den geschlossenen Standorten werden verlegt.

Für unaufschiebbare persönliche Vorsprachen können Termine über das Online-Terminreservierungssystem oder die Behördennummer 115 vereinbart werden. In dringenden Fällen steht Ihnen die Hotline 0621 293 – 2628 zur Verfügung. Bitte beachten Sie unsere digitalen Dienstleistungen im Bürgerportal.

Die Abholung von fertigen Pass- und Ausweisdokumenten ist in besonders dringenden Fällen an den geöffneten Standorten weiterhin möglich. Für die geschlossenen Standorte gilt für die Abholung bis zum 31.01.2021 folgende Regelung:

  • Waldhof: Dokumente beantragt in Sandhofen und Schönau
  • Vogelstang: Dokumenten beantragt in Wallstadt
  • Neckarau: Dokumente betragt in Seckenheim
  • Neuhermsheim: Dokumente beantragt in Rheinau
  • Neckarstadt: Dokumente beantragt in Feudenheim
  • Friedrichsfeld: Dokumente beantragt in Friedrichsfeld

Das Betreten aller Dienstgebäude des Fachbereichs Bürgerdienste ist für Besucherinnen und Besucher nur mit einer Medizinischen Maske (OP-Masken (DIN EN 14683:2019-10) oder FFP2 (DIN EN 149:2001) respektive Masken der Normen KN95/N95) gestattet.

„NÄHE“ wird in Mannheim groß geschrieben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen zur Verfügung, sei es als Bürger, Unternehmer oder Besucher.

Weil wir auch nahe an Ihren Bedürfnissen sind, können wir Ihnen oftmals einen Gang auf die Behörde ersparen. Wir stellen Ihnen viele Serviceleistungen unkompliziert per Mausklick zur Verfügung. Kommen Sie uns doch einfach näher – online oder in unseren Dienststellen.

Herzogenriedpark seit Freitag, 29.01.2021, geöffnet

Um die Folgen des andauernden Lockdowns für die Menschen abzumildern, hat die Stadt Mannheim beschlossen, das Angebot an öffentlichen Erholungs- und Grünflächen zu erhöhen und den Herzogenriedpark ab Freitag, den 29.01.2021, für die Bürgerinnen und Bürger zu öffnen.

Der Zugang zum Park wird keinen Eintritt kosten und ist täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr möglich. Danach ist ein Aufenthalt im Park nicht mehr gestattet.

„Den Herzogenriedpark als frei zugängliche Grünanlage für die Bevölkerung zur Verfügung zu stellen ist eine wichtige Entlastung, insbesondere mit Blick auf die dicht bebaute Neckarstadt und die dort wohnenden Familien.“So Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz

„Mit dem Herzogenriedpark können wir endlich eine weitere Grünfläche für die Bevölkerung zur Verfügung stellen und das in einem dicht bebauten Wohngebiet.Da es sich hier im überwiegenden Teil um Grünfläche mit Spielplatzangebot handelt und wir nun einen kostenlosen Zugang ermöglichen, können wir den Park für Besucherinnen und Besucher öffentlich zugänglich machen ohne in Konflikt mit der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg zu geraten. Die Nachfrage nach naturnahen Erholungsräumen ist in der aktuellen Zeit immer wichtiger“, so Bürgermeisterin Prof. Dr. Diana Pretzell.

Drei Eingänge

Der Park kann über den Haupteingang beim Neuen Messplatz sowie über die Eingänge bei der GBG-Halle und an der Wohnbebauung Herzogenried begangen werden. Hunde und Fahrräder müssen beim Besuch im Herzogenriedpark zuhause bleiben und dürfen in die Grünanlage nicht mit hineingenommen werden. Sicherheitspersonal an den Eingängen wird dies kontrollieren. Die Gesamtbesucherzahl muss zum Schutz der Besucher begrenzt werden. Wird diese überschritten, kann es zu einer Sperrung des Parks kommen.

Abstandsregeln einhalten

Die Stadt bittet, sich auch beim Parkbesuch an die Hygienemaßnahmen und die Abstandsregeln zu halten. Vor und in den Toilettenanlagen sowie vor Tiergehegen und bei Warteschlangen vor Kiosken herrscht zudem Maskenpflicht.

Besucherbegrenzung Herzogenriedpark

Die Stadt weist nochmals ausdrücklich auf die Besucherbegrenzung von 1.500 Personen hin, die sich gleichzeitig im Herzogenriedpark aufhalten dürfen. Sobald diese Besucherobergrenze erreicht ist, wird der Park geschlossen und nicht wieder geöffnet. Über das Erreichen der Besucherobergrenze wird auf der Internetseite des Herzogenriedparks informiert: www.herzogenriedpark.de. Zusätzlich werden an den Eingangsbereichen Schilder aufgestellt, die auf eine Schließung des Parks hinweisen.

Die Stadt bittet, sich auch beim Parkbesuch an die Hygienemaßnahmen und die Abstandsregeln zu halten. Vor und in den Toilettenanlagen sowie vor Tiergehegen und bei Warteschlangen vor Kiosken herrscht zudem Maskenpflicht.