Aktuelle Situation in Mannheim

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  • Weitere Informationen

    COREY Mannheim

    Chatbot für Fragen rund um das Thema COVID-19 (Coronavirus) für Mannheim und ganz Baden-Württemberg.

    https://corey.virtuelles-rathaus.de/ci/mannheim

     

    Info-Telefon Stadt Mannheim

    0621 293-2253

    • Montag bis Freitag von 9:00 – 17:00 Uhr
    • Samstags und sonntags sowie an Feiertagen von 9:00 – 14:00 Uhr

     

    Telefonhotline beim Landesgesundheitsamt

    0711 904-39555
    Mo. bis So.  9 - 18 Uhr

    Für gehörlose Menschen steht die Hotline montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr als Video-Chat zur Verfügung.

Corona-Verordnung

Mit Beschluss vom 28. Juli 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) vom 1. Juli 2020 erstmals geändert. Die Änderungen sind am 6. August 2020 in Kraft getreten. Zum 30. September 2020 gibt es weitere Änderungen.

Änderungen zum 30. September 2020

  • Die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg wird bis zum 30. November 2020 verlängert.
  • Die Maskenpflicht gilt nun auch für Kundinnen und Kunden in Gaststätten, Restaurants, Bars etc., wenn Sie sich nicht am Platz befinden – etwa auf dem Weg zum Tisch, zur Toilette oder zum Buffet.
  • Die Maskenpflicht gilt ferner nun auch in Freizeitparks und Vergnügungsstätten in geschlossenen Räumen und in Wartebereichen.
  • Es gibt ein Zutritts- und Teilnahmeverbot bei Verstoß gegen die Maskenpflicht.
  • Beim praktischen Fahr-, Boots- oder Flugunterricht sowie bei praktischen Prüfungen gilt nun ebenfalls eine Maskenpflicht.
  • Wer aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann, muss dies nun in der Regel durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen.
  • Verantwortliche müssen Besucherinnen und Besucher sowie Kundinnen und Kunden ihrer Einrichtungen bzw. Geschäfte über die Maskenpflicht informieren.
  • Die Beschreibung der typischen Symptome einer COVID-19 Erkrankung wird an die neuesten Erkenntnisse der Robert Koch-Instituts angepasst.
  • Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden bleiben weiterhin untersagt.
  • Die §§ 4 bis 8 gelten künftig auch für Boots- und Flugschulen (Hygieneanforderungen, Hygienekonzepte, Datenverarbeitung, Zutritts- und Teilnahmeverbot sowie Arbeitsschutz).
  • Die Beschränkungen für Veranstaltungen und Betriebsverbote werden unabhängig von der Laufzeit der Verordnung laufend im Hinblick auf das aktuelle Infektionsgeschehen überprüft und gegebenenfalls umgehend angepasst.

Die Landesverordnung finden Sie hier.

 

Zurück aus einem Risikogebiet?

  • Corona-Test durchführen lassen

Es besteht eine Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten. Die molekularbiologische Testung darf, soweit sie vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland stattgefunden hat, höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein. Die Testpflicht gilt nicht für Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten.

  • Absonderung/Quarantäne für einen Zeitraum von 14 Tagen nach der Einreise

Unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft begeben. In diesem Zeitraum ist es nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören.

Der Meldepflicht ist unverzüglich nach der Einreise nachzukommen.

Folgende Angaben aller Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet werden benötigt:

  • Vor- und Nachname
  • Geburtsdatum
  • Anschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort)
  • Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse
  • Einreisedatum
  • Reiseroute
  • Informationen über das Vorliegen von coronatypischen Symptomen wie Fieber, neu aufgetretener Husten, Geruchs- oder Geschmacksverlust oder Atemnot.
  • Ärztliches Zeugnis (Corona-Testergebnis) spätestens 14 Tage nach Einreise.

Sobald ein negatives Testergebnis vorliegt und keine coronatypischen Symptome vorhanden sind, gilt die 14-tägige Absonderung/Quarantäne kraft Gesetzes als beendet. Für diesen Fall wird keine Bescheinigung der Absonderung/Quarantäne-Befreiung ausgestellt.

Verstöße gegen die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne sind bußgeldbewehrt.

 

Die Absonderung/Quarantäne gilt nicht für Personen,

  • die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren,
  • die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn- oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und Bussen außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten haben,
  • die zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst in das Bundesgebiet einreisen, oder
  • die sich weniger als 48 Stunden oder zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst im Ausland aufgehalten haben oder einen sonstigen triftigen Reisegrund haben; hierzu zählen insbesondere soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, ein Umgangsrecht, der Besuch des nicht in demselben Hausstand wohnenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen oder Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen.
  • die ein ärztliches Zeugnis (negatives Testergebnis) der zuständigen Behörde vorlegen.

Die Absonderung/Quarantäne gilt weiterhin nicht für

  • Angehörige der Bundeswehr,
  • Angehörige der alliierten Streitkräfte im Sinne des Gesetzes zum NATO-Truppenstatut und zu den Zusatzvereinbarungen in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 57-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, das zuletzt durch Artikel 227 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474, 1507) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung sowie
  • Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz oder aus einsatzgleichen Verpflichtungen im Ausland zurückkehren oder zum Einsatz im Geltungsbereich dieser Verordnung beordert sind.
  • Transferpassagiere und Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland oder nach Baden-Württemberg einreisen; diese haben das Gebiet des Landes Baden-Württemberg auf direktem Weg zu verlassen. Die hierfür erforderliche Durchreise durch das Gebiet des Landes Baden-Württemberg ist hierbei gestattet.
  • In begründeten Fällen können Befreiungen von der zuständigen Behörde zugelassen werden, sofern dies unter Abwägung aller betroffenen Belange vertretbar ist.

Die Ausnahmen gelten nur, soweit die dort bezeichneten Personen keine Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweisen. Treten binnen 14 Tagen nach der Einreise Symptome auf, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen, ist die zuständige Behörde hierüber zu informieren.

 
Eine regelmäßig aktualisierte Liste der Risikogebiete finden Reisende auf der Website des Robert-Koch-Instituts.

Den genauen Wortlaut der Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten finden Sie hier.

 Weitere Informationen auf der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums und in den Fragen und Antworten des Landes zu Corona-Tests für Reiserückkehrer.

 

Informationen für Reiserückkehrer in weiteren Sprachen:

 

Aktuelle Hinweise des Sozialministeriums zu Corona-Tests

Das Sozialministerium Baden-Württemberg weist darauf hin, dass das Angebot kostenfreier Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten am 15. September 2020 endet. Ab dem 16. September steht diese Möglichkeit nur noch Rückreisenden aus Risikogebieten zur Verfügung. Dies geht auf einen Beschluss der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vom 27. August 2020 zurück. Einreisende aus Risikogebieten müssen einen verpflichtenden Corona-Test durchführen lassen, bis weitere Angaben zur allgemeinen Quarantänepflicht bekannt gemacht wurden. https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/ab-dem-16-september-2020-keine-tests-mehr-fuer-rueckkehrer-aus-nicht-risikogebieten/

 

Dezentrale Testangebote in den Stadtteilen

Die Stadt Mannheim bietet noch bis Mittwoch, 30. September, gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Mannheim Corona-Testmöglichkeiten dezentral in verschiedenen Mannheimer Stadtteilen an. Ein mobiles Team der Universitätsmedizin (UMM) sorgt mit Unterstützung durch Mitarbeitende des Fachbereichs Jugendamt und Gesundheitsamt für erweiterte Testkapazitäten im Stadtgebiet.

Jeweils von 8.30 bis 16 Uhr stehen an folgenden Terminen und Standorten Testangebote für Reiserückkehrende sowie Mitarbeitende in Schulen, Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege zur Verfügung:

  • Donnerstag, 17. September: Neckarstadt-West, Bürgerhaus Neckarstadt West, Lutherstraße 15
  • Freitag, 18. September: Rheinau, Versöhnungskirche, Schwabenheimer Str. 2-6
  • Montag, 21. September: Jungbusch, Werftstraße 10, „Jungbuschhalle plus x“, Gemeinschaftszentrum Jungbusch
  • Dienstag, 22. September: Neckarstadt-West, Bürgerhaus Neckarstadt West, Lutherstraße 15
  • Mittwoch, 23. September: Schönau – Siedlerheim, Bromberger Baumgang 6
  • Donnerstag, 24. September: Vogelstang, Bürgersaal Vogelstang, Freiberger Ring 6
  • Freitag, 25. September: Rheinau, Versöhnungskirche, Schwabenheimer Str. 2-6
  • Montag, 28. September: Rheinau, Versöhnungskirche, Schwabenheimer Str. 2-6
  • Dienstag, 29. September: Neckarstadt-West, Bürgerhaus Neckarstadt West, Lutherstraße 15
  • Mittwoch, 30. September: Vogelstang, Bürgersaal Vogelstang, Freiberger Ring 6

Für Reiserückkehrende
Von diesen dezentralen Testangeboten können Reiserückkehrende Gebrauch machen, die idealerweise durch Vorlage eines Boarding-Passes, eines Tickets oder einer Hotelrechnung ihren gerade beendeten Auslandsaufenthalt belegen können. Nach gemeinsamem Beschluss von Bund und Ländern ist für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten seit 16. September die Möglichkeit eines kostenlosen Corona-Tests entfallen! Damit entfällt die Möglichkeit einer Testung im Rahmen der mobilen Testangebote für diesen Personenkreis. Sollten Rückkehrende hier einen Bedarf sehen, sollten sie sich an ihren Hausarzt oder eine Corona-Schwerpunktpraxis wenden, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Einreisende aus Risikogebieten können sich auch weiterhin kostenlos testen lassen, wenn der Test innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise erfolgt. Es werden auch die Kosten für einen Wiederholungstest pro Person übernommen. Sie müssen einen verpflichtenden Corona-Test durchführen lassen, bis weitere Angaben zur allgemeinen Quarantänepflicht bekannt gemacht wurden. Für alle Rückkehrende aus Risikogebieten gilt jedoch in jedem Fall eine Quarantänepflicht! Wenn ein negatives Testergebnis im Sinne der „Corona Verordnung Einreise – Quarantäne und Testung“ des Landes vorliegt und keine coronatypischen Symptome vorhanden sind, gilt die 14-tägige Quarantäne gemäß dieser Corona-Verordnung kraft Gesetzes als beendet.

Für Lehrerinnen und Lehrer sowie in der Kinderbetreuung Beschäftigte
Außerdem richten sich die kostenlosen dezentralen Tests in Mannheim an Mitarbeitende von Schulen und Kitas und Kindertagespflegepersonen. Über die Schule oder Kindertageseinrichtung erhalten die Beschäftigten ein Formular, das zweimalig zur Testung berechtigt und vor Ort vorgelegt wird.

Nicht für Personen mit Symptomen und vom Gesundheitsamt angeordnete Testungen
Die Stadt weist darauf hin, dass Personen mit Krankheitszeichen und Personen, die auf Veranlassung des Gesundheitsamtes als Kontaktperson abgestrichen werden sollen, nicht von diesen dezentralen Testangeboten Gebrauch machen sollen. Diese melden sich weiterhin bei der Hotline des Gesundheitsamtes unter der Telefonnummer 293-2253 und erhalten von dort das Passwort zur Testung im Container auf dem Gelände der UMM. Auch enge Kontaktpersonen eines bestätigten Falles gehen zur Testung zum Container bei der UMM. Bei ihnen erfolgt der Abstrich nicht in den neu eingerichteten Testangeboten.

Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite der Stadt Mannheim unter https://www.mannheim.de/de/nachrichten/dezentrale-testangebote-in-den-stadtteilen

 

TESTUNGEN

Diagnose-Stützpunkt am Universitätsklinikum

Das Universitätsklinikum Mannheim (UMM) verfügt über einen Coronavirus Diagnose-Stützpunkt in mehreren speziell ausgestatteten Containern im Park des UMM-Campus. Die Zuweisung erfolgt über das Info-Telefon des Gesundheitsamts Mannheim, Telefon 0621-293-2253.
Das Universitätsklinikum teilt dazu mit: "Personen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, können dort getrennt von anderen Patienten auf das neuartige Coronavirus getestet werden. Der neue Coronavirus Diagnose-Stützpunkt liegt zentral und gut erreichbar im Park der Universitätsmedizin Mannheim direkt neben Haus 22."
 
Zuweisung über Info-Telefon des Gesundheitsamts
Personen mit Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion erhalten vom Info-Telefon des Mannheimer Gesundheitsamts, 0621/293-2253, ein Passwort, mit dem sie sich im Diagnose-Stützpunkt melden. Mit dem Passwort können sie auch über die Einfahrt in der Röntgenstraße auf den UMM-Campus fahren und ihr Auto nach Einweisung durch den Sicherheitsdienst in unmittelbarer Nähe zum Stützpunkt abstellen. Wer weiter außerhalb parkt oder zu Fuß kommt, findet zahlreiche Hinweisschilder und auf den Boden aufgesprühte Markierungen, die den besten Weg von den Eingängen zum Stützpunkt weisen. Die Öffnungszeiten des Coronavirus Diagnose-Stützpunkts können beim Info-Telefon des Mannheimer Gesundheitsamts, 0621/293-2253, erfragt werden.

Corona-Virus: Testung in Mannheim
Weiterhin gilt es, Coronavirus-Erkrankungen so früh wie möglich zu identifizieren und zu isolieren, um Infektionsketten schnellstmöglich zu unterbrechen. Denn trotz Lockerungen der Kontaktbeschränkungen soll eine Zunahme von Erkrankungen in der Bevölkerung vermieden werden.

Enge Kontaktpersonen
Konsequent werden alle engen Kontaktpersonen (der Kategorie 1) von bestätigten Corona-Virus-Fällen getestet – auch wenn sie selbst keine Symptome aufweisen. Dies sind diejenigen Personen, die mindestens 15 Minuten mit einer SARS-CoV-2-erkrankten Person gesprochen haben beziehungsweise Kontakt zu deren Körpersekreten hatten, zum Beispiel durch Anhusten oder Anniesen. Dies können unter anderem Personen bei Erkrankungshäufungen in Gemeinschaftsunterkünften und Betrieben sein, in medizinischen Einrichtungen und in der stationären Pflege. Besonders bei älteren Personen oder Personen mit Vorerkrankungen sollte bei Krankheitszeichen eines Atemwegsinfekts zeitnah eine Corona-Testung erfolgen.

Personen mit Krankheitssymptomen auf Atemwegserkrankung
Zudem werden alle Personen getestet, die Symptome einer Atemwegserkrankung aufweisen – auch ohne direkten Kontakt zu bestätigten Fällen oder ohne bekannte Risikofaktoren.

Bewohner*innen und Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen
Die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) testet in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt die Mitarbeitenden und Bewohner*innen der 31 Heime in der Stadt. Damit haben die Stadt Mannheim und die Universitätsmedizin Mannheim ein besonderes Augenmerk auf die vulnerable Gruppe der Alten- und Pflegeheim.

 

Informationen zu Ausnahmen von der Maskenpflicht

 
Es gibt Ausnahmen von der Maskenpflicht. In den Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg heißt es dazu: „Wenn aus medizinischen Gründen keine Maske getragen werden kann, entfällt die Maskenpflicht. Sofern dies nicht offensichtlich ist, ist für spätere Kontrollen ein Nachweis erforderlich. Dies kann beispielsweise durch eine ärztliche Bestätigung erfolgen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Haus- oder Facharzt. Auch für Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung keine Masken auf- oder absetzen können, besteht keine Maskenpflicht. Auch schwerhörige oder gehörlose Menschen, die auf das Mundbild oder eine besonders deutliche Aussprache in der Kommunikation angewiesen sind, sowie deren Begleitpersonen müssen keine Maske tragen.“ https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/
Darauf weist Ursula Frenz, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung bei der Stadt Mannheim erneut hin und bittet um einen sensiblen Umgang mit Personen, die von dieser Ausnahmemöglichkeit Gebrauch machen.

 

Land veröffentlicht Pandemieplan
 
Das Land Baden-Württemberg informiert in einer Pressemitteilung über einen neuen dreistufigen Pandemieplan, der Auskunft über die Pandemielage im Land gibt. Die Pressemitteilung ist zu finden unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/land-wappnet-sich-fuer-moegliche-zweite-corona-welle/.
Der Pandemieplan kann abgerufen werden unter https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gesundheitsschutz/Corona_Stufenkonzept_20090914.pdf. Die „Matrix Lebensbereiche gemäß den Pandemiestufen“ ist zu finden unter https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gesundheitsschutz/Corona_Matrix_Lebensbereiche_20090914.pdf.

 

Bund und Länder planen Änderung bei Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz
 
Die Stadt Mannheim weist bereits jetzt darauf hin, dass Bund und Länder eine Rechtsänderung bezüglich der Entschädigung für den Einkommensausfall bei Reisen in ein Risikogebiet planen. Ziel ist es laut Vorabinformation der Bundesregierung, dass bundeseinheitlich eine Entschädigung nach Infektionsschutzgesetzt für den Einkommensausfall dann nicht gewährt wird, wenn eine Quarantäne aufgrund einer vermeidbaren Reise in ein bei Reiseantritt ausgewiesenes Risikogebiet erforderlich wird. Weitere Informationen unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bund-laender-beschluss-1780458.

 

SCHULEN

Neue Verordnung des Kultusministeriums zum Schulstart
Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat eine neue „Verordnung über den Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen“ erlassen, die zum Schulstart am 14. September in Kraft tritt: https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/CoronaVO+Schule+vom+31_+August

 

Sitzungsbetrieb der Bezirksbeiräte wurde wieder aufgenommen 

Mit dem Ende der baden-württembergischen Sommerferien endete auch die sitzungsfreie Zeit der gemeinderätlichen Gremien. Am 16. September fanden mit den Gremien aus Neckarau und Wallstadt die ersten öffentlichen Sitzungen unter Corona-Auflagen für die Bezirksbeiräte statt.

Konkret bedeutet dies, dass die allgemein geltenden Abstands- und Hygieneregeln auch bei den öffentlichen Sitzungen einzuhalten sind. In den einzelnen Veranstaltungsorten steht eine individuelle Zahl von Plätzen zur Verfügung. Besucher*innen müssen sich deshalb im Vorfeld der Sitzung beim zuständigen Fachbereich Demokratie und Strategie unter der Mailadresse 15ratsangelegenheiten@mannheim.de anmelden. Alle Teilnehmenden an den Sitzungen müssen zur Nachverfolgung bei möglichen Infektionen ihre Kontaktdaten angeben.

Da nicht in allen Stadtbezirken in den üblichen Räumlichkeiten die auflagenkonforme Durchführung der Sitzungen möglich ist, muss für einige Sitzungen in andere Örtlichkeiten ausgewichen werden. Interessierte werden daher gebeten, sich im Vorfeld im Amtsblatt oder unter buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo zu informieren, wo die Sitzung stattfindet.

 

Bürgerservice: Weitere Standorte geöffnet

 
Seit Montag, dem 14. September 2020, stehen die Bürgerservices Feudenheim, Sandhofen und Schönau allen Mannheimer*innen wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.
Zugang mit und ohne Termin möglich
Der Behördengang ist jetzt wieder mit und ohne Termin möglich. Zum Abholen der fertigen Pass- und Ausweisdokumente wird kein Termin benötigt
Detaillierte Informationen zu den offenen Zugangszeiten der einzelnen Standorte finden Sie hier.

 

BÜRGERSERVICE

Bürgerservice "Normalbetrieb" seit 1. September

Seit 01. September ist der Behördengang bei den Bürgerservices wieder mit und ohne Termin möglich. Zum Abholen der fertigen Pass- und Ausweisdokumente wird kein Termin benötigt.
 
Aktuell geöffnet haben:

  • Innenstadt/Jungbusch (K 7)
  • Waldhof
  • Vogelstang
  • Rheinau
  • Neckarau
  • Neckarstadt
  • Neuostheim/Neuhermsheim
  • Friedrichsfeld
  • Seckenheim
  • Wallstadt

 
Ab 14. September geöffnet:
 

  • Feudenheim
  • Sandhofen
  • Schönau

 
Wenn es besonders eilt, können Termine für Express-Reisepässe und vorläufige Personalausweise unter der Hotline 0621 293 2628 vereinbart werden.
 
Der Bürgerservice-Standort Käfertal wird derzeit saniert und steht bis Ende 2021 nicht zur Verfügung. Der Bürgerservice-Standort Lindenhof bleibt ebenfalls bis auf weiteres geschlossen. Aufgrund der zentralen Lage des Stadtteils Lindenhof ist die wohnortnahe Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in den nahe gelegenen Bürgerservice-Standorten K 7 und Neckarau insbesondere mit dem ÖPNV und dem Auto sichergestellt.

Das Betreten aller Dienstgebäude des Fachbereichs Bürgerdienste ist nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung gestattet.

Sollte man zum vereinbarten Termin verhindert sein, wird dringend darum gebeten, diesen unbedingt vorab abzusagen, damit der Termin neu vergeben werden kann. Das ist unkompliziert durch die Absagefunktion im Rahmen der Online-Terminvereinbarung möglich.

 
Eine Übersicht mit Öffnungszeiten finden Sie hier.

 

BÄDER, SPORT UND FREIZEIT

Hallenbäder öffnen wieder – Saisonstart am 21. September mit Einschränkungen

Mit dem bevorstehenden Ende der Freibadsaison am kommenden Wochenende beginnt am 21. September wieder die Hallenbadsaison 2020/2021. Die aktuelle Corona-VO-Sportstätten des Landes Baden-Württemberg lässt die Öffnung von Hallenbäder unter Hygiene- und Abstandsregelungen zu. Aufgrund der weiterhin besonderen Lage angesichts der Corona-Pandemie ist der Betrieb in den vier Mannheimer Hallenbädern allerdings zum Start eingeschränkt: Die Zahl der maximal zulässigen Besucherinnen und Besucher im Bad und in den einzelnen Becken ist begrenzt, Angebote der Hallenbäder werden zum Teil ausgesetzt. So bleibt der Saunabereich im Herschelbad und dem Gartenhallenbad Neckarau vorerst geschlossen.

Das Herschelbad, das dieses Jahr 100 Jahre Jubiläum feiert, beeindruckt seine Besucherinnen und Besucher nicht nur durch den imposanten und großzügigen Jugendstilbau. Das Hallenbad umfasst insgesamt drei Schwimmhallen. Halle 1 ist für Schwimmer und Nichtschwimmer geöffnet, der Saunabereich und das Dampfbad bleiben geschlossen, Massagen werden nicht angeboten. Das Gartenhallenbad Neckarau spricht besonders Familien an. Für die Allerkleinsten gibt es ein Planschbecken mit verschiedenen Wasserattraktionen. Auch hier bleibt die Sauna im Innen- und Außenbereich geschlossen. Die Hallenbäder in Vogelstang und Waldhof-Ost bieten für Schwimmer- und Nichtschwimmer sowie Kleinkinder ein entsprechendes Wasserangebot bei angenehmen Wassertemperaturen und Warmbadetagen.

In allen Hallenbädern gelten die allgemein gültigen Öffnungszeiten. Es wird keine gesonderten Zeitfenster geben, die Bäder sind für alle Besuchergruppen offen. Für den Besuch der Hallenbäder ist keine Online-Reservierung notwendig. Um die Grenzkapazitäten nicht zu überschreiten, werden die Besucherinnen und Besucher am Ein- und Ausgang erfasst. Gegebenenfalls muss bei starkem Andrang kurzfristig mit Wartezeiten gerechnet werden.

Die Abstands- und Hygieneregelungen der Landesverordnung sehen vor, dass beim Betreten des Bades die Personaldaten zwingend erfasst werden müssen. Ein Zugang darf ohne Erfassung nicht erfolgen. Um Wartezeiten vor Ort zu vermeiden, können Besucherinnen und Besucher das Formular hierfür bereits zu Hause unter www.mannheim.de/schwimmen herunterladen, ausdrucken und ausfüllen.
Es gelten für den Einlass nur die allgemein gültigen Eintrittspreise für die Einzelkarte in den Bädern. Die Abendtarife werden ausgesetzt. Bereits erworbene Mehrfachkarten und Kombijahreskarten sind gültig.

Familien erhalten mit dem Mannheimer Familienpass Zugang zu den Hallenbädern. Zum Einlass ist nur die Berechtigungskarte vorzuzeigen. In dem Gutscheinheft 2020 sind fünf Gutscheine für Hallenbäder und sechs für die Freibäder vorhanden. Für Nutzerinnen und Nutzer des Familienpasses hat die Stadt in diesem Sommer die Zugangsregelungen und Möglichkeiten erweitert: Sie hatten in diesem Jahr nicht nur die Option mit den Gutscheinen für die Freibäder, sondern auch zusätzlich mit den Gutscheinen für die Hallenbäder in die Mannheimer Freibäder zu gelangen - insgesamt also elf Mal. Nun hat die Stadt entschieden: Alle Familien mit Familienpass, auch die, die ihre Hallenbad-Gutscheine schon für die Freibäder genutzt haben, dürfen das Hallenbad dennoch besuchen – und das sogar unbegrenzt!

Der Fachbereich Sport und Freizeit hat ein Hygienekonzept für die Hallenbäder Mannheim entwickelt, das ständig etwaigen neuen Erkenntnissen oder Notwendigkeiten entsprechend angepasst werden kann. Organisatorische Maßnahmen und ein klares Informations- und Kommunikationskonzept unterstützen vor Ort im Bad bei der Einhaltung der persönlichen Abstands- und Hygieneregeln. Um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, ist man auf die Kooperation und Mitwirkung der Badegäste angewiesen. In den Hallenbädern gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsgebote, die Kontaktbeschränkungen und die Husten- und Niesetikette. Den Hinweisen im Bad sowie Anweisungen des Bäderpersonals sind Folge zu leisten. Im Eingangs- und Kassenbereich sowie im Nassbereich und auf den Toiletten gilt die Maskenpflicht.
Erweiterte Angebote in den Bädern wie die kostenlose Wassergymnastik oder das Babyschwimmen können bis auf Weiteres nicht angeboten werden. Das neue Kursangebot läuft nicht als klassisches Herbst-/Winterprogramm, sondern wird an die neuen Bedingungen angepasst und Mitte September veröffentlicht.
Die Öffnungszeiten und Eintrittspreise der einzelnen Bäder sind auf www.mannheim.de/schwimmen zu finden.

Weitere Informationen gibt es beim Fachbereich Sport und Freizeit über das Service-Telefon unter der Telefonnummer 293 - 4004 (Montag bis Donnerstag 9 bis 16 Uhr, Freitag 9 bis 12 Uhr) oder per E-Mail fb52@mannheim.de sowie bei den jeweiligen Hallenbädern.

 

 

Mannheimer Stadtparks

Derzeit gilt in den Mannheimer Stadtparks pandemiebedingt eine Besucherobergrenze. Rechtzeitig vor Erreichen dieser Besucherobergrenze schalten die Stadtparks auf den Internetseiten einen roten, unübersehbaren Warnhinweis. Sollte kein Warnhinweis zu sehen sein, ist "alles im grünen Bereich!"  

Die Besucher werden gebeten, die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten und beim Besuch unbedingt eine Maske mitzubringen, da auch in Luisenpark und Herzogenriedpark in Warteschlangen (vor den Eingängen, vor Kiosken oder WC-Anlagen etc.) und bei Gedränge vor Gehegen etc. Maskenpflicht besteht.

Das Pflanzenschauhaus ist grundsätzlich geöffnet, aber noch geschlossen oder nicht nutzbar sind einzelne Teilbereiche, nämlich Indoorspielplatz, Aquarium, Schmetterlingshaus und Baumfarnhaus. Außerdem gesperrt sind Pinguinanlage, Ara-Voliere, der Innenbereich des Bauernhofs, Freizeithaus, Grillplatz, Kletterturm am Burgspielplatz, der Wasserspielplatz sowie im Chinagarten die Wasserfallgrotte. Teilweise sind sehr schmale Wege, wie etwa der vor dem Pinguin-Gehege, gesperrt.

Mehr Informationen unter:
https://www.luisenpark.de
https://www.herzogenriedpark.de