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    COREY Mannheim

    Chatbot für Fragen rund um das Thema COVID-19 (Coronavirus) für Mannheim und ganz Baden-Württemberg.

    https://corey.virtuelles-rathaus.de/ci/mannheim

     

    Info-Telefon Stadt Mannheim

    0621 293-2253

    • Montag bis Freitag von 9:00 – 15:00 Uhr

     

    Telefonhotline beim Landesgesundheitsamt

    0711 904-39555
    Mo. bis So.  9 - 18 Uhr

    Für gehörlose Menschen steht die Hotline montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr als Video-Chat zur Verfügung.

Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg

ist hier zu finden.

 

Die im Rahmen der Corona Pandemie geltenden Rechtsvorschriften finden Sie auf der Seite "Rechtsvorschriften"

 

Meldung des Landes Baden-Württemberg: Krankenhäuser und Arztpraxen durch Personalausfälle stark belastet – Appell von Gesundheitsminister Manne Lucha, Kassenärztlicher Vereinigung und Krankenhausgesellschaft: Telefonische Krankschreibung nutzen

Aufgrund zahlreicher Corona-Infektionen von Beschäftigten und urlaubsbedingter Personalausfälle ist die Lage in den Arztpraxen und Krankenhäusern in Baden-Württemberg stellenweise angespannt. Dies haben bei einem digitalen Treffen mit Gesundheitsminister Manne Lucha unter anderem der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Dr. Johannes Fechner sowie der BWKG-Vorstandsvorsitzende Heiner Scheffold berichtet. Der Druck auf das Gesundheitssystem sei in diesem Sommer hoch. Arztpraxen sind stark besucht, Notaufnahmen müssen einen hohen Zulauf an Patientinnen und Patienten bewältigen. Die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten seien deshalb teilweise stark belastet.
 
„Wir möchten deshalb noch einmal gemeinsam an die Menschen appellieren, sich verantwortungsvoll mit dem Thema einer Corona-Infektion auseinanderzusetzen“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha nach dem Treffen mit den medizinischen Versorgern im Land. Damit die Beschäftigten in den Arztpraxen und in den Notaufnahmen der Krankenhäuser nicht über Gebühr belastet werden, sollten Menschen wieder öfter die telefonische Krankschreibung nutzen. „Telefonische Krankschreibungen sind wieder möglich. Nutzen Sie diese Möglichkeit, damit Krankheitserreger nicht unnötig in die Wartezimmer der Arztpraxen und Notaufnahmen getragen werden“, so der Minister. Wer Erkältungssymptome habe und sich krank fühle, solle nach Möglichkeit einen Schnelltest machen. Ist dieser positiv und der Verlauf mild, solle man sich eigenverantwortlich zu Hause isolieren. „Wenn Sie medizinische Hilfe benötigen oder aufgrund einer Vorerkrankung einen schweren Verlauf befürchten, konsultieren Sie auch weiterhin Ihren Arzt“, betonte Lucha. Grundsätzlich gelte: „Gehen Sie auch jetzt zum Ende der Sommerwelle achtsam mit Ihren Kontakten um. Damit entlasten Sie das seit zwei Jahren durch Corona stark belastete Gesundheitssystem.“
 
„Die Arztpraxen sind durch die zahlreichen Corona-Infektionen weiterhin stark belastet“, berichtete der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), Dr. Johannes Fechner. „Die KVBW begrüßt es sehr, dass die telefonische Krankschreibung bei Erkältungssymptomen wieder möglich ist. Unsere Bitte an die Patientinnen und Patienten: Nutzen Sie diese Möglichkeit der telefonischen Krankmeldung und helfen Sie mit, die ohnehin schon stark belasteten niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie die Praxismitarbeitenden zu schützen. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag, um die Versorgung der Nicht-Corona-Erkrankten aufrecht zu erhalten“, so Fechner weiter.
 
Der Vorstandsvorsitzender der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Heiner Scheffold, sagte: „Nach über zwei Jahren Pandemie ist es dringend nötig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern wieder Kraft schöpfen können. Dazu ist es wichtig, dass sich möglichst wenige Pflegekräfte und Ärztinnen und Ärzte infizieren. Die Bevölkerung kann dazu beitragen, indem die bestehenden Hygieneregeln auch nach wie vor eingehalten werden“, so der BWKG-Vorstandsvorsitzende, der gleichzeitig auch Landrat im Alb-Donau-Kreis ist.
 
Zur Pressemeldung des Landes gelangen Sie hier: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/krankenhaeuser-und-arztpraxen-stark-belastet/.

 

Meldung des Landes: Corona-Verordnung Absonderung in Baden-Württemberg angepasst / Positiv getestetes medizinisches Personal in Kliniken kann im Einzelfall arbeiten

Baden-Württemberg passt die Regelungen zum Tätigkeitsverbot bei asymptomatischem positiv getestetem medizinischem Personal an. Dies erfolgt auf ausdrücklichen Wunsch der Krankenhäuser. Die entsprechende Corona-Verordnung Absonderung tritt am Montag (25. Juli) in Kraft.

Für positiv auf das Coronavirus getestete Beschäftigte in medizinisch-pflegerischen Einrichtungen gilt derzeit ein Tätigkeitsverbot bis zum 15. Tag nach dem Erstnachweis des Erregers. Künftig kann die Einrichtungsleitung im Einzelfall das bisher bestehende Tätigkeitsverbot bei medizinischem Personal in Kliniken und vergleichbaren medizinischen Einrichtungen aussetzen, sofern die Beschäftigten ab dem 6. Tag des Erstnachweises von SARS-CoV-2 keine typischen Symptome einer Erkrankung mit dem Coronavirus mehr aufweisen.

Für die Beschäftigten besteht jedoch die Pflicht zur Selbstüberwachung auf die typischen SARS-CoV-2-Krankheitssymptome sowie die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) in der jeweiligen Einrichtung bis zum 15. Tag nach dem Erstnachweis.

Mit den Anpassungen wird unter anderem auf die aktuell angespannte Situation in den Klinken reagiert. Von der Ausnahmeregelung zum Tätigkeitsverbot kann nur dann Gebrauch gemacht werden, wenn aufgrund des Personalmangels die Versorgung vor Ort nicht mehr gewährleistet werden kann. Darüber hinaus wird diese Einzelfallentscheidung Einrichtungen eingeräumt, die über eine besonders hohe Hygieneexpertise verfügen.

Die Corona-Verordnung Absonderung finden Sie hier: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/verordnungen/

 

Anpassung der Servicezeiten der Corona-Hotline

Die Servicezeiten der Corona-Informationshotline wurden seit Montag, den 18. Juli 2022, angepasst: Die Mitarbeitenden der Corona-Informationshotline 0621/293-2253 sind montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr erreichbar. Außerhalb dieser persönlichen Erreichbarkeit steht weiterhin unter dieser Telefonnummer rund um die Uhr ein Sprachdialogsystem zur Verfügung, mit dem Auskünfte zur aktuellen Corona-Lage in Mannheim eingeholt werden können.

 

Corona-Pandemie: Ein Besucher pro Patient

In Reaktion auf die aktuell stark ansteigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 reduzieren die Mannheimer Akut-Krankenhäuser ab Freitag, 1. Juli, die Zahl der zugelassenen Besucherinnen und Besucher sowie die Besuchsdauer. Das wurde in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Mannheim vereinbart.

Zum Schutz der Patienten und Mitarbeitenden können Patienten am Universitätsklinikum, im Diako Mannheim und im Theresienkrankenhaus dann nur noch einen Besucher pro Tag empfangen, der maximal eine Stunde bleiben darf. Der Besucher muss während seines Aufenthalts in den Krankenhaus-Räumen eine FFP2-Maske tragen.

Ausnahmen von dieser Regel sind in besonderen Fällen möglich: Sterbende und Schwerstkranke können nach Absprache mit dem behandelnden Arzt von mehreren Angehörigen besucht werden. Bei Kindern ist neben der Begleitperson ein Besucher pro Tag zugelassen. Die Begleitung in die Notaufnahme, bei Geburten sowie bei ambulanten Patienten mit körperlicher oder psychischer Beeinträchtigung ist auch weiterhin möglich.

 

Coronavirus-Testverordnung (TestV) des Bundes: Nachweiserbringung bei Besuch in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen

Mit der Änderung der Coronavirus-Testverordnung (TestV) zum 30. Juni 2022 hat der Bund die anlasslose Bürgertestung auf bestimmte Personengruppen begrenzt.
Daneben kann sich ein Anspruch auf kostenlose Testung auch aus anderen Vorschriften ergeben. Diese Vorschriften gelten jedoch anders als die Bürgertestung nicht für jedermann.

Einen Anspruch auf kostenlose Testung haben unverändert u.a. Personen, die eine Person in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung besuchen wollen. Wer sich testen lassen will, muss nach dem Wortlaut der TestV gegenüber der Teststelle einen Nachweis zur Anspruchsberechtigung vorlegen. Zur Umsetzung dieser Vorgabe haben die meisten Teststellen bislang eine Bestätigung des zu Besuchenden und des Krankenhauses bzw. des Pflegeheims verlangt.

Nach allgemeiner Kritik zu diesem Vorgehen bestätigt das Bundesgesundheitsministerium in den aktualisierten Fragen und Antworten zur TestV nun, dass eine Selbstauskunft der Besucher genügt:

„Bei Besuchen in Pflegeheimen oder Krankenhäusern kann ein kostenloser Test vor Ort durchgeführt werden oder der Besuch wird der Teststelle gegenüber glaubhaft gemacht. Als Nachweis bei der Teststelle kann z.B. das auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums eingestellte Musterformular nach Bestätigung durch das Pflegeheim genutzt werden. Der Besuch kann aber auch durch andere Mittel, etwa eine Selbstauskunft gegenüber der Teststelle, glaubhaft gemacht werden.“

Die aktuelle TestV sowie die aktualisierten Fragen und Antworten zur TestV finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/nationale-teststrategie/coronavirus-testverordnung.html

 


 

Impfen

Informationen zur Corona-Schutzimpfung sowie zu verschiedenen Impfangeboten sind auf der städtischen Homepage zu finden unter: https://www.mannheim.de/de/informationen-zu-corona/corona-schutzimpfung

 

Zahl der PCR-bestätigten Fälle in der Zeit vom 01. bis 07.08.2022

Im Zeitraum vom 01. August 2022 bis zum 07. August 2022 (KW 31) wurden insgesamt 1.940 (Vorwoche 2.085) PCR-positive Fälle registriert.
Das Gesundheitsamt appelliert weiterhin an die Eigenverantwortung jedes und jeder Einzelnen, sich freiwillig im Alltag weiterhin an den bekannten AHA-L-Regeln zu orientieren: Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen sowie regelmäßiges Lüften.

Den Inzidenzwert und die Fallzahlen für die Stadt Mannheim finden Sie weiterhin auf unserer Homepage unter https://www.mannheim.de/inzidenzzahl

Aktuelle Informationen rund um das Thema Corona finden Sie unter https://www.mannheim.de/corona

 

Zahl der Patienten auf den Intensiv- sowie den Isolierstationen in Mannheim

Der reine Zahlenwert der 7-Tage Inzidenz hat in der von der Omikron-Variante geprägten aktuellen Phase der Pandemie seine Bedeutung als Steuerungsgröße verloren. Aussagekräftiger sind die Zahlen zu den Patienten, die mit einem positiven Corona-Nachweis im PCR-Test in den Mannheimer Kliniken auf den Intensiv- sowie den Isolierstationen behandelt werden. Es befinden sich aktuell 5 Patient*innen (Vorwoche: 5) auf den Intensivstationen, 83 Patient*innen (Vorwoche 96) auf den Nicht-Intensivstationen. (Stand 09.08.22).

 

 

-Mannheimer Gesundheitsamt rät Geflüchteten zu Überprüfung des Impfstatus

Geflüchteten Menschen, die aus Kriegs- oder Krisengebieten wie der Ukraine in die Region kommen, empfiehlt das Gesundheitsamt Mannheim, ihren Impfstatus prüfen zu lassen und nach Bedarf zu aktualisieren. Ob sie in Flüchtlingsunterkünften oder bei Familien unterkommen oder privaten Wohnraum nutzen: Ein aktueller Impfschutz dient dem individuellen Schutz vor Erkrankungen. Und besonders dort, wo sich die Menschen vorübergehend auf engem Raum begegnen, beugt ein umfassender Impfschutz Infektionsausbrüchen vor. Auch die zahlreichen Unterstützer*innen können die geflüchteten Menschen gerne auf diese Möglichkeiten hinweisen.
 
In der zentralen Erstanlaufstelle für Geflüchtete aus der Ukraine, die sich derzeit noch in der Jugendherberge befindet, steht ein erstes ärztliches Beratungs- und Corona-Impfangebot zur Verfügung. Die schutzsuchenden Menschen können auch direkt bei den niedergelassenen Ärzt*innen in Mannheim die medizinische Versorgung nutzen. Der Anspruch auf medizinische Behandlung besteht nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, die Kosten hierfür werden von den zuständigen Leistungsträgern übernommen.
 
Ausführlichere Informationen unter: https://www.mannheim.de/de/nachrichten/mannheimer-gesundheitsamt-raet-gefluechteten-zu-ueberpruefung-des-impfstatus.