- Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung
- Kultur- und Kreativwirtschaften:
- SebastianDresel
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Das Mannheimer Musik-Modell ist inzwischen bundesweit bekannt und hat Vorbildcharakter. Es ist eines der wichtigsten Kompetenznetzwerke für die Musik- und Kreativwirtschaft in Deutschland.
Historisch gesehen ist es schon lange kein Geheimnis mehr, dass es möglich ist, mit kreativer Arbeit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Von Rembrandt über Madonna bis zum jüngsten Myspace-Liebling reihen sich die Beispiele dafür, dass schöpferische Kraft durchaus positive monetäre Auswirkungen haben kann, eng aneinander. Allerdings hat man erst in den letzten Jahren auf breiter Front erkannt, dass das Thema Kreativität nicht allein eine Sache von Künstlern ist. Kreative Prozesse liegen vielen unserer Arbeiten zugrunde und sind fester Bestandteil des wirtschaftlichen Erfolgs. Das Mannheimer Musik-Modell, eine Verbindung von Ausbildungsstätte und Existenzgründerzentrum der Musikwirtschaft, vereint seit 2004 die eher traditionelle künstlerische Arbeit mit dem immer mehr an Bedeutung gewinnenden und weiten Feld der Kreativwirtschaft. Bei seiner Gründung eine Pionierleistung hat es sich schnell zu einem Musterbeispiel für tolerante und weltoffene Ideenwirtschaft entwickelt.
Nach der jüngsten Erweiterung arbeiten in Musikpark 1 und 2 derzeit gut 200 Mitarbeiter in 60 Unternehmen. Den jährlichen Gesamtumsatz aller Unternehmen schätzt Sommer auf 20 bis 25 Millionen Euro.