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Wirtschaft & Arbeit31.08.2010

Wirtschaftsminister Pfister zu Besuch in Mannheim

Der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) war am Montag, 30. August, in Mannheim zu Gast. Bei seinem Besuch in der Mannheimer Niederlassung der Spedition Dachser lobte er ausdrücklich den unternehmerischen Mut der Unternehmerfamilie.

Denn der Startschuss für das neue Logistikzentrum im Industriegebiet Friedrichsfeld-West fiel Ende Juni dieses Jahres, die Fertigstellung ist für Mitte 2011 geplant. 13 Hektar groß ist das Gelände, das dem Speditionsunternehmen künftig zur Verfügung steht. Dachser investiert über 40 Millionen Euro in den Standort, und will dort in den nächsten Jahren rund 100 neue Arbeitsplätze schaffen. Bereits heute bildet Dachser jedes Jahr rund 30 junge Menschen aus. Ein Vorzeigeobjekt im Ländle also, das der Minister, begleitet von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch besuchte.

Mit dem Neubau wird die Bedeutung der Logistikbranche für den Rhein-Neckar-Raum weiter steigen – ohnehin habe sich die Metropolregion, so Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, auf den zweiten Platz hinter Hamburg vorgearbeitet, was die Dynamik in der Logistik betrifft. Die Erweiterung von Dachser im Gewerbegebiet Friedrichsfeld sieht er darüber hinaus als gelungenes Beispiel für eine sinnvolle Nutzung von Konversionsflächen. Auch für die künftig anstehenden Konversionsprojekte warb Kurz warb bei Pfister um Unterstützung.

Dachser-Niederlassungsleiter Christian Klein sprach einen deutlichen Standortnachteil im „Dreiländereck“ an: Die unterschiedlich hohen Tariflöhne in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. „Diese Tatsache erschwert auch die Ansiedelung mancher Branchen in „grenznahen“ Gebieten“, bedauerte der Oberbürgermeister. Allerdings herrscht in Deutschland Tarifautonomie, so dass Minister Pfister kaum Möglichkeiten sieht, wie die Politik die Wirtschaft in diesem Punkt unterstützen kann.

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