„WAVE 2012“ macht Station in Mannheim
Eine Welle auslösen – das wollen die 20 Teams der bisher größten Elektroautorallye „WAVE“. Die „World Advanced Vehicle Expedition“ will die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen unter realistischen Bedingungen beweisen. Erster Bürgermeister Christian Specht begrüßte die Rallyefahrer bei ihrem Zwischenstopp am Wasserturm.
Die Strecke, die im sonnigen Genua Italiens begann, über die verschneiten Alpenpässe nach Deutschland führte und schließlich in Amsterdam enden wird, birgt alle Witterungen, durch die auch erfahrene Autofahrer herausgefordert werden. Auf rund 2.700 Kilometern müssen die innovativen Fahrzeuge mit allen Begebenheiten des gewöhnlichen Straßenverkehrs umgehen können und dabei ihre Stärken zeigen. Neben den als Konzeptwägen entwickelten Elektroautos wie dem „Twike“ können auch umgebaute Serienfahrzeuge mit einer Batteriereichweite von mindestens 140 Kilometern teilnehmen.
„Mit dieser Initiative sind Sie Pioniere eines neuen Automobilzeitalters“, lobte Specht die begeisterten Elektromobilfahrer, „Ihr Besuch in der Geburtsstadt des Kraftfahrzeugs ist daher natürlich besonders symbolisch.“ Damit erinnerte er an Carl Benz, der in den Mannheimer Quadraten den ersten Motorwagen entwickelte und seine Frau Bertha, die auf der ersten Fernfahrt über 100 Kilometer nach Pforzheim dessen Alltagstauglichkeit bewies.
Aufgetankt werden die Batterien der Fahrzeuge während kleiner Pausen wie in Mannheim. Neben einem kulturellen Rahmenprogramm mit kurzer Stadtführung wurden die Elektrofahrzeuge von einer Jury begutachtet und das innovativste Fahrzeug der Gruppe gewählt.










