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Politik & Verwaltung24.06.2010

Ministerpräsident Mappus zu Besuch in Mannheim

Zu seinem Antrittsbesuch war Ministerpräsident Stefan Mappus am Mittwoch, 23. Juni, in Mannheim. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz begrüßte den Landesherren zum kommunalpolitischen Gespräch im Viktoriaturm, bevor verschiedene Stationen in Mannheim besucht wurden.

Ein zentrales Thema des Kommunalpolitischen Gesprächs war der mögliche Aufbau eines Fraunhofer Instituts in Mannheim. Das Institut für Medizintechnik bildet hierfür die Basis. „Ein Fraunhofer Institut wäre ein zentraler Baustein für den Ausbau des Medizintechnik-Standortes Mannheim“, so Kurz. Mannheim biete nicht nur die perfekte wissenschaftliche Umgebung für ein Fraunhofer Institut; es konnten auch bereits viele Partner aus der Industrie für dieses wichtige Projekt gewinnen. Mappus begrüßte die Überlegung ausdrücklich, die Umsetzung hänge aber letztlich von der Entscheidung der Fraunhofer-Gesellschaft ab.

Ein weiteres Gesprächsthema war die Weiterentwicklung der Dualen Hochschule Mannheim im neuen Stadtgebiet Mannheim 21. „Wir erhoffen uns durch den Standortwechsel nicht nur Impulse für das neue Stadtgebiet, sondern vor allem auch Synergien in der Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Universität und Dualer Hochschule“; erläuterte der Mannheimer Oberbürgermeister. Ebenfalls angesprochen wurde die mögliche Bewerbung Mannheims zur Kulturhauptstadt. Der Ministerpräsident begrüßt die Mannheimer Pläne; er hat vor, aus allen Baden-Württembergischen Bewerberstädten die mit dem größten Potenzial auszuwählen und zu unterstützen. „Das ist für das Land eine grandiose Geschichte“, so Mappus.

Bei den Vorortterminen standen die Themen Bildung, Integration, Wirtschaft und Forschung im Vordergrund. Beim Empfang der Stadt am Abend im Technoseum trug sich Mappus ins Goldene Buch der Stadt Mannheim ein. „Mannheim ist eine Stadt der Chancen. Von den Antriebstechniken der Zukunft bei EvoBus über medizinische Spitzenforschung in der Medizinischen Fakultät bis hin zum Miteinander von Kindern aus verschiedenen Kulturen im katholischen Kindergarten innerhalb des jüdischen Gemeindezentrums konnte ich erleben, was an Initiativen und Ideen in dieser Stadt steckt“, so der Ministerpräsident.

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