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Umwelt & Verkehr25.01.2012

Lärmschutzwand an der Waldstraße vorgestellt

Rund 50 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich im Gemeindesaal der Gnadenkirche über die geplante Lärmschutzwand in der Waldstraße zu informieren. Mit einer drei Meter hohen Wand soll der Straßenverkehrslärm für die Anwohner verringert werden.

„Wir hatten versprochen, immer zu informieren, wenn es etwas Neues zu berichten gibt“, knüpfte Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht an die bisherigen Bürger-Informationsveranstaltungen zur Stadtbahn Nord an. „Heute stellen wir vor, wie die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger für einen besseren Schallschutz an der Waldstraße in die Planungen eingeflossen sind.“ Insbesondere die Gartenstadt-Genossenschaft hatte sich dafür eingesetzt, auf der Nordseite der Waldstraße statt passiver Lärmschutzmaßnahmen – wie spezielle Fenster oder Lüftungsanlagen – eine Lärmschutzwand einzuplanen.

Den aktuellen Planentwurf präsentierte der technische Geschäftsführer der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV), Martin in der Beek: „Die Lärmschutzwand wird auf 538 Metern zwischen der Erlöserkirche und der Straße Am Hain unmittelbar an der Waldstraße stehen, um einen maximalen Effekt zu erzielen. Dabei wollen wir möglichst alle vorhandenen Bäume auf dem Grünstreifen erhalten.“ Die Wand soll aus hoch schallabsorbierendem Material gebaut werden.

„Überall, wo Anliegerstraßen auf die Lärmschutzwand treffen, haben wir eine transparente Verglasung eingeplant“, erläuterte der Architekt und Stadtplaner Matthias Christoffel sein Gestaltungskonzept. „Damit wird die Wand gegliedert. Zusätzlich sollen an einigen Stellen, an denen Bäume stehen, Fenster eingebaut werden, die den Durchblick auf das Grün gestatten.“ Auf der Rückseite der Fenster könnten Sitzmöglichkeiten integriert werden, die zur Begegnung und Kommunikation dienen sollen. „Damit würden wir den Urgedanken der Gartenstädte aufgreifen, die öffentliche Straßen viel stärker als Raum der Begegnung definiert haben“, so Christoffel.

Die Idee der Sitzgelegenheiten auf der Rückseite der Wand wurde in der Diskussion überwiegend abgelehnt. Dagegen wurden die Glaselemente eher befürwortet, sofern sie nicht zu einer verstärkten Lärmbelastung der Südseite der Waldstraße führen. Einzelne Anwohner der Südseite der Waldstraße wünschten sich ebenfalls eine Lärmschutzwand.

Im Planfeststellungsverfahren für die neue Stadtbahnstrecke in den Mannheimer Norden hatten Bürgerinnen und Bürger angeregt, auf der Nordseite der Waldstraße eine Lärmschutzwand zu errichten. Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) hat diese Anregung aufgegriffen und ihre aktualisierten Planungen nun bei dieser Bürger-Informationsveranstaltung vorgestellt.



25.01.2012

Erster Bürgermeister Christian Specht diskutiert die Pläne mit Anwohnern





25.01.2012

Erster Bürgermeister Christian Specht und Norbert Buter (RNV) im Gespräch mit Anwohnern





25.01.2012

Bürgerinformation Lärmschutzwand Waldstraße

Die Bürger-Information zur Schallschutzwand mit Erstem Bürgermeister Christian Specht und Martin in der Beek, technischer Geschäftsführer der RNV, wurde moderiert von Gerhard Mandel, Redaktionsleiter SWR4 Kurpfalzradio.



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