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Kultur23.07.2010

Kunsthalle präsentiert programmatisches Konzept zur Zukunft

Die Kunsthalle Mannheim ist im Aufbruch. Mit dem Wechsel in der Direktion und im Vorfeld der Sanierung des historischen Jugendstilgebäudes hat sich eine rege Diskussion über die Bedeutung und die Potenziale des Hauses entwickelt.

Die Direktorin Dr. Ulrike Lorenz legt nun erstmals in kompakter Broschürenform eine Gesamtschau zur Situation des Hauses vor. Die Darstellung umreißt die großen Traditionslinien des Museums sowie die gesellschaftliche Diskussion des „Projektraum Kunsthalle“ aus dem Jahr 2009. Den Abschluss bildet das Konzept zur programmatischen Entwicklung der Kunsthalle, mit dem klaren Anspruch, nationale Bedeutung und kunstwissenschaftliches Renommee zurückzuerlangen.

Im Mittelpunkt der Konzeption stehen die als Programmatik überschriebenen zentralen Selbstaussagen des Hauses:

Die Kunsthalle Mannheim ist ein Ort der ästhetischen Erfahrung. Sie ermöglicht den Dialog zwischen Betrachter und Kunstwerk. In ihrer kulturellen Bildungsarbeit vermittelt sie Inspiration und Erkenntnis, Kreativität und Lebensfreude. Mit ihrer Sammlung an Meisterwerken der deutschen und europäischen Moderne und Gegenwart sowie mit hochkarätigen Ausstellungen ist die Kunsthalle Treffpunkt für Menschen aller Generationen, die intelligente Erholung suchen. Mit wissenschaftlichen Forschungsergebnissen und innovativen Impulsen profiliert sie sich im Netzwerk der Kunstmuseen. Als kultureller Impulsgeber dient sie der Entwicklung von Künstlern und der zeitgenössischen Skulptur im erweiterten Feld. Unsere Aufgabe ist es, Verständnis zu wecken für die Kunst unserer Zeit.

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