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Soziales30.07.2010

„Ein-Euro-Jobber“ leisten unverzichtbare Arbeit im Käfertaler Wald

„Es gibt sehr viel positive Resonanz in der Bevölkerung und bei der Stadtverwaltung Mannheim auf die Arbeit, die unsere „Ein-Euro-Jobber“ im Käfertaler Wald leisten“, so Max Jaeger, Vorsitzender des Fördervereins „Freunde des Karlstern e.V.“

Auf seine Einladung hin kam Sozialbürgermeister Michael Grötsch am Donnerstag, 29. Juli 2010, in den Käfertaler Wald um sich ein Bild von der Tätigkeit der „Ein-Euro-Jobber“ zu machen und mit ihnen über ihre Erfahrungen zu sprechen.

Seit Herbst 2006 unterstützt eine 15-köpfige Gruppe von „Ein-Euro-Jobber“ den Verein.  

Sie schildern die Waldwege aus, halten das Naherholungsgebiet sauber, kümmern sich um Instandsetzungsarbeiten, pflegen die Grillhütte vor Ort oder sichern bei Baumfällarbeiten der Förster. Eine Spezialisierung gibt es nicht. Die Tätigkeiten der „Ein-Euro-Jobber“ im Käfertaler Wald sind sehr vielfältig. Genauso vielfältig sind auch ihre Biografien. Einige von ihnen sind schon viele Jahre ohne feste Arbeit, andere wiederum haben diese durch eine längere Krankheit verloren, berichten sie dem Bürgermeister. Den meisten von ihnen geht es bei der Tätigkeit darum, einen festen Arbeitsrhythmus zu haben. Außerdem profitieren sie von Fortbildungen und fachmännischen Unterweisungen der Förster. Allen gemeinsam ist, dass sie die Arbeit umgeben von Wald und Natur sehr mögen, auch wenn sie selbstverständlich eine feste Anstellung dem „Ein-Euro-Job“ vorziehen würden. Immerhin sieben der bisher 43 Teilnehmer fanden im Anschluss daran einen Arbeitsplatz. Disziplin gehört selbstverständlich auch dazu. „Im Sommer beginnt der Arbeitstag morgens um sechs Uhr. Im Winter um sieben. So ist die Auswahl, wer sich für die Tätigkeit eignet und in die Gruppe integriert, für den Verein nicht immer ganz einfach,“ weiß Einsatzleiter Peter Scherdel. „Wir sind eben eine elitäre Truppe“, schmunzelt Jaeger.  „Die Menschen, die im Käfertaler Wald zum Einsatz kommen, leisten eine unverzichtbare Arbeit in einem Bereich, der nicht den Arbeitsmarkt tangiert, jedoch für unsere Gesellschaft eine große Relevanz hat. Nicht nur die Anwohner im Mannheimer Norden schätzen die Arbeit der „Ein-Euro-Jobber“ hier sehr“, resümiert Grötsch.

Bild: Bürgermeister Michael Grötsch (mitte) zusammen mit Max Jaeger (3.v.r.), Roland Weiß (2.v.r.) und Peter Scherdel (rechts) von den Freunden des Karlstern und fünf "Ein-Euro-Jobbern" des Fördervereins.

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