Dritter Mannheimer Selbsthilfeempfang
Deutschland ist in Europa das Land mit den meisten Selbsthilfegruppen. Allein in der Region Mannheim gibt es über 365 Selbsthilfegruppen und -organisationen. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheit der Bürgerschaft und geben Suchtleidenden Unterstützung und Halt. Als Dankeschön und Zeichen der Wertschätzung für ihr ehrenamtliches Engagement hat Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb zum Dritten Mannheimer Selbsthilfeempfang geladen. Über 200 Personen sind der Einladung ins Klinikum gefolgt.
„Es hat lange gedauert, bis die Qualität der vielseitigen Arbeit der Selbsthilfegruppen ihre verdiente Anerkennung gefunden hat“, erklärte Freundlieb in ihrer Ansprache. Sie dankte den Vertretern der Selbsthilfegruppen und dem Gesundheitstreffpunkt Mannheim e.V. „Seit Jahrzehnten sind Selbsthilfegruppen ein wichtiger nicht mehr wegzudenkender Bestandteil in unserem Gesundheitssystem“, lobte Freundlieb das Engagement der Ehrenamtlichen.
Auch im politischen Leben der Stadt Mannheim sind Selbsthilfegruppen und ihre Vertreter ein fester Bestandteil. Sie sind im Ausschuss für Bildung, Gesundheit und Jugend präsent, arbeiten beim Suchthilfenetzwerk, beim Förderrat der Stadt und bei der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Gesundheit mit. Sie stehen in Kooperationen mit dem Klinikum, Krankenhaus und der Ärzteschaft. Dank des Gesundheitstreffpunktes besteht in Mannheim eine verlässliche Anlaufstelle für Selbsthilfegruppen.
Die Stadt Mannheim fördert die Selbsthilfe seit 1985 mit Zuschüssen. Mit der Unterstützung des Gesundheitstreffpunktes in Höhe von circa 100.000 Euro jährlich, leistet die Kommune den Hauptanteil der finanziellen Förderung.










