Stadt Mannheim: Leben im Quadrat Montag, 15. März 2010 Inhalt
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 Fachbereich Bildung

 Auf den Spuren Einsteins

Auf den Spuren Einsteins

Lange Zeit konzentrierte sich das Verständnis von Chancengleichheit im Bildungsbereich vor allem auf die Förderung von gesellschaftlich Benachteiligten oder Lernschwachen. Erst Ende der 70er Jahre wurde zunehmend akzeptiert, dass der Grundsatz der adäquaten Förderung auch für besonders begabte Schüler gelten muss. In Mannheim fand dieses Umdenken seinen Niederschlag in der Gründung der Jugendakademie Mannheim Rhein-Neckar-Dreieck zu Beginn des Schuljahres 1997/98 auf Initiative des Fachbereichs Bildung. In der Jugendakademie werden mittlerweile hoch begabte Jugendliche von der fünften Klasse bis zum Abitur gefördert.

Mit der Gründung einer Kinderakademie Mannheim zu Beginn des Schuljahres 2003/04 wurde ein qualifiziertes Angebot für nachweislich hoch begabte Kinder im Grundschulbereich geschaffen. Analog zur Jugendakademie wird auch die Kinderakademie als örtliche Einrichtung zur Begabtenförderung in Trägerschaft der Stadt Mannheim geführt. Eine gemeinsame Satzung „Begabtenförderung der Stadt Mannheim“, die unter der Federführung des Dezernenten für Bildung, Dr. Peter Kurz, konzipiert wurde, bildet die Grundlage für eine enge inhaltliche Verzahnung zwischen den beiden Einrichtungen.

Sowohl die Kinder- als auch die Jugendakademie werden vom Land Baden-Württemberg und führenden Unternehmen der Region unterstützt. Als dritte Förderungsmöglichkeit für Hochbegabte gibt es in Mannheim das privat finanzierte Hector-Seminar. Alle drei Einrichtungen zusammen bieten eine durchgehende Begabtenförderung von der Grundschule bis zum Abitur. Während im Hector-Seminar die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auf dem Stundenplan stehen, bietet die Kinder- und Jugendakademie ein ganzheitliches Themenspektrum an.