Stadt Mannheim: Leben im Quadrat Samstag, 13. März 2010 Inhalt
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 089 Studentenwohnheim des Goethe-Instituts D 4, 4

Stadtpunkte - Mannheimer Geschichte vor Ort

Tafel bei D 4,4

Studentenwohnheim des Goethe-Instituts D 4, 4

  • Kategorie 5: Lebendige Stadt – Geschundene Stadt – Moderne Großstadt

Die aus dem 18. Jahrhundert stammenden, unter Denkmalschutz stehenden, aneinander stoßenden Häuser D 4, 4 und D 4, 12 werden von 1854 bis 1973 als Mutterhaus der Niederbronner Schwestern mit Altenheim und Sozialstation genutzt. Dann gehen die Gebäude in den Besitz der Stadt über, die sie 1979/80 grundlegend sanieren lässt und sie der neu gegründeten Zweigstelle Mannheim des Goethe-Instituts als Studentenwohnheim zur Verfügung stellt. Am 28. April 1980 nimmt dieses im Gebäude der Bank für Gemeinwirtschaft, Ifflandstraße 2-6, ihre Arbeit auf. 1989 bezieht das Goethe-Institut das ehemalige Verwaltungsgebäude der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten in der Steubenstraße 44. Jährlich kommen rund 1500 Lernwillige aus 90 Ländern nach Mannheim, um am Goethe-Institut ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Das Anwesen D 4, 4 und D 4, 12 wird seit 2004 vom Förderband e.V., einer Einrichtung der Jugendberufshilfe im Bund der deutschen katholischen Jugend, genutzt.

Postkarte des Mutterhauses der Niederbronner Schwestern, 1914
Das Gebäude D 4, 4 vor der Sanierung, 1973/74
Laubengang im Hof des Grundstückes

Abbildungen

Von links nach rechts:

  • Postkarte des Mutterhauses der Niederbronner Schwestern, 1914. (Stadtarchiv Mannheim – ISG, Bildsammlung AB01530-7-024a)

  • Der bis heute erhaltene Laubengang im Hof des Grundstückes, 1944. Das Gebäude wird zwischen 1720 und 1735 für Bedienstete des kurfürstlichen Schlosses errichtet. (Stadtarchiv Mannheim – ISG, Bildsammlung KF028431)

  • Das Gebäude D 4, 4 vor der Sanierung, 1973/74. Zu dieser Zeit wird es als Türkisches Begegnungszentrum genutzt. Das benachbarte Quadrat D 3 ist unbebaut und dient als Parkplatz. (Stadtarchiv Mannheim – ISG, Bildsammlung KF023367)

Diese Tafel wurde gestiftet von: Mannheimer Architektur- und Bau-Archiv