Stadt Mannheim: Leben im Quadrat Montag, 15. März 2010 Inhalt
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 093 Musikhochschule N 7, 18

Stadtpunkte - Mannheimer Geschichte vor Ort

Musikhochschule N 7, 18

Musikhochschule N 7, 18

  • Kategorie 5: Lebendige Stadt – Geschundene Stadt – Moderne Großstadt

Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Siemensniederlassung wird Anfang der zwanziger Jahre von dem engagierten Berliner Architekten Hans Hertlein (1881-1963) entworfen. In den Jahren 1988-1991 nach Plänen von Andreas Plattner umgebaut, residiert hier seither die heutige Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Heidelberg-Mannheim. Sie ist die Nachfolgerin zweier Ende des 19. Jahrhunderts in beiden Städten entstandener Konservatorien. Das ab 1899 von der Stadt mitfinanzierte Mannheimer Institut mit Opern- und Schauspielschule sowie einem Musiklehrerseminar steht in einer langen Tradition: Bereits 1776 gründete Abbé Georg Joseph Vogler (1748-1784) unter Kurfürst Karl Theodor (1724-1799) die Mannheimer Tonschule. Die Verstaatlichung der Hochschule 1971 befördert den Strukturwandel und bietet vor allem den Studierenden umfassendere Ausbildungsmöglichkeiten.

Programm des Festkonzerts, Im 2. Weltkrieg schwer beschädigt wird das Gebäude 1950 wiederaufgebaut, Probe in der Musikhochschule

Abbildungen

Von links nach rechts:

  • Programm des Festkonzerts anlässlich der 25. Wiederkehr des Gründungstags der Anstalt (Stadtarchiv Mannheim – ISG, Bildsammlung AB01612)

  • Im 2. Weltkrieg schwer beschädigt wird das Gebäude 1950 wiederaufgebaut. (Stadtarchiv Mannheim – ISG, Bildsammlung AB01612)

  • Probe in der Musikhochschule, um 1960. Links im Bild mit Partitur in der Hand der Direktor, Professor Richard Laugs (1907-1978). (Stadtarchiv Mannheim – ISG, Bildsammlung KF022366, Fotograf: Robert Häusser)

Diese Tafel wurde gestiftet von: Michael Caroli, Gabriele Nieß, Ulrich Nieß und Susanne Schlösser