Stadt Mannheim: Leben im Quadrat Freitag, 12. März 2010 Inhalt
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 090 Fachhochschule für Gestaltung E 3, 16

Stadtpunkte - Mannheimer Geschichte vor Ort

Tafel bei E 3,16

Fachhochschule für Gestaltung E 3, 16

  • Kategorie 5: Lebendige Stadt – Geschundene Stadt – Moderne Großstadt

Das um 1875 erbaute, vom 2. Weltkrieg verschont gebliebene Gebäude E 3, 16 wird 1964 der Sitz der 1924 gegründeten „Freien Akademie Mannheim, Werkschule für freie und angewandte Kunst“. Die Stadt kauft und renoviert das ehemalige Bankhaus und überlässt es der privaten Werkschule mietfrei. Diese kämpft bereits seit Jahren um ihre staatliche Anerkennung. Am 1. März 1967 erreicht sie dieses Ziel und ändert ihren Namen in „Werkkunstschule Mannheim“. 1974 übernimmt die Stadt die Trägerschaft für die nun „Städtische Fachhochschule für Gestaltung“ genannte Einrichtung. Im Sommersemester 1995 wird sie mit der ehemaligen Ingenieurschule zur staatlichen "Fachhochschule für Technik und Gestaltung" zusammengelegt und bezieht Gebäude auf dem seit den späten 1950er Jahren für die Ingenieurschule entstandenen Campus an der Paul-Wittsack-Straße. Seit 2006 lautet die offizielle Bezeichnung "Hochschule Mannheim".

Plakat von 1961
Plakat für den Frühlingsball der Ingenieurschule
Professor Paul Berger-Bergner beim Unterricht
Die Häuserzeile E 3, 14-16, um 1906

Abbildungen

Von links nach rechts:

  • Plakat für den Frühlingsball der Ingenieurschule, gestaltet von Jürgen Richter von der "Werkkunstschule", 1969. Inzwischen haben beide Einrichtungen ihre Heimat unter dem Dach der Hochschule Mannheim gefunden. (Stadtarchiv Mannheim – ISG, PK003371)

  • Nach dem 2. Weltkrieg nimmt die „Freie Akademie“ 1946 ihre Arbeit wieder auf und ist von 1950 bis 1964 im linken Flügel des Schlosses untergebracht. Plakat von 1961. (Stadtarchiv Mannheim – ISG, PK002274)

  • Professor Paul Berger-Bergner (1904-1978) beim Unterricht in der „Freien Akademie“, um 1960. (Stadtarchiv Mannheim – ISG, Bildsammlung GF01281, Foto: Robert Häusser)

  • Die Häuserzeile E 3, 14-16, um 1906. (Stadtarchiv Mannheim – ISG, GP00036-19)

Diese Tafel wurde gestiftet von: Hochschule Mannheim