Stadt Mannheim: Leben im Quadrat Samstag, 13. März 2010 Inhalt
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 067 Wohnhaus von William Fardely D 6, 9-11

Stadtpunkte - Mannheimer Geschichte vor Ort

Wohnhaus von William Fardely D 6, 9-11

067 Wohnhaus von William Fardely D 6, 9-11

  • Kategorie 3: Bürgertum – Handel – Industrie

Im Oktober 1820 lässt sich der Engländer William Fardely sen. (1778-1831) in Mannheim als vermögender Privatier nieder. Sein gleichnamiger Sohn, 1810 im englischen Ripon geboren, wird Mannheim nur noch einmal 1840 für zwei Jahre verlassen, um sich in England intensiv mit einem Thema zu beschäftigen, mit dem er seinen größten Erfolg feiern wird: der elektrischen Telegraphie. 1844 veröffentlicht er eine Abhandlung über den von ihm entwickelten „electromagnetischen Typotelegraphen“. Der Fardely’sche Zeigertelegraph wird noch im selben Jahr für die Bahnstrecke Wiesbaden – Kastel in Betrieb genommen. Doch bleibt dem Ingenieur, der nebenbei als Pyrotechniker, wohl auch als Maler und Musiker arbeitet, eine Wirkung in der Breite letztendlich versagt. Als Sonderling stirbt er 1869 im Mannheimer Allgemeinen Krankenhaus.

Nachbau des Fardely’schen Zeigertelegraphen.
William Fardely (1810-1869) als 26-Jähriger
Die Häuserzeile D 6, 9-14. Im Eckhaus links wohnt William Fardely

Abbildungen

Von links nach rechts:

  • Nachbau des Fardely’schen Zeigertelegraphen. (Landesmuseum für Technik und Arbeit, Mannheim)

  • William Fardely (1810-1869) als 26-Jähriger. (Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim)

  • Die Häuserzeile D 6, 9-14. Im Eckhaus links wohnt William Fardely. (Stadtarchiv Mannheim – ISG, Bildsammlung KF012718)

Diese Tafel wurde gestiftet von: Deutsche Bahn AG