Stadt Mannheim: Leben im Quadrat Montag, 15. März 2010 Inhalt
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 055 Badische Bank O 4, 4

Stadtpunkte - Mannheimer Geschichte vor Ort

Badische Bank O 4, 4

Badische Bank O 4, 4

  • Kategorie 3: Bürgertum – Handel – Industrie

Das ehemalige Adelspalais, das sowohl 1902 wie 1974-1976 umgebaut wird, dient als Geschäftsgebäude der Badischen Bank. Deren Errichtung als Notenbank für das Großherzogtum Baden geht in das Jahr 1870 zurück. Die badische Regierung will mit einer eigenen Bank die Abhängigkeit vom Frankfurter Geldverkehr abmildern. Als Sitz des neuen Geldinstituts wird Mannheim bewusst als wichtigstes wirtschaftliches Zentrum des Staates gewählt. Aufgrund der mit der Reichsgründung von 1871 einhergehenden Vereinheitlichung des Notenbankwesens verliert das Institut nach und nach sein Kerngeschäft und wandelt sich zu einer Geschäftsbank. Die Badische Bank verlegt 1932 ihren Hauptsitz nach Karlsruhe, 1977 wandert die Zentrale infolge der Fusion zur Baden-Württembergischen Bank nach Stuttgart ab.

Das Gitter der Eingangstür an der Badischen Bank stammt aus der Werkstatt des Mannheimer Kunstschmieds Joseph Neuser, Ein Hundertmarkschein der Badischen Bank, Das Gebäude der Badischen Bank, um 1908

Abbildungen

Von links nach rechts:

  • Das Gitter der Eingangstür an der Badischen Bank stammt aus der Werkstatt des Mannheimer Kunstschmieds Joseph Neuser (1864-1952). Er zählt zu den führenden Kunstschmieden seiner Zeit und wird 1900 auf der Weltausstellung in Paris mit zwei Goldmedaillen ausgezeichnet. (Stadtarchiv Mannheim – ISG, Bildsammlung, AB01612-049-3)

  • Ein Hundertmarkschein der Badischen Bank, die bis 1935 das Recht hat, nach den Vorschriften des Reichsbankgesetzes eigene Banknoten herauszugeben. (Stadtarchiv Mannheim – ISG, Bildsammlung, KF010823)

  • Das Gebäude der Badischen Bank, um 1908. (Stadtarchiv Mannheim – ISG, Bildsammlung, KF036347)

Diese Tafel wurde gestiftet von: BW Bank