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Wo gibt's Hilfe, wenn's nicht reicht?

Hilfsangebote für Menschen mit wenig Geld

Die Soziale Säule des Agenda 21 Rates Mannheim hat gerade die Neuauflage des Nachschlagewerkes für Menschen veröffentlicht, die mit sehr wenig Geld auskommen müssen. Als Übersicht soll es die zahlreichen und vielfältigen Dienste und Hilfen für Bürgerinnen und Bürger mit schmalem Geldbeutel auflisten, die in Mannheim angeboten werden. Zielsetzung des Projektes ist es, eine Orientierungshilfe zu erstellen, die einen informativen, leicht zu handhabenden Überblick geben kann und für jeden gut lesbar und verständlich ist.

Angebote von Institutionen, Anlaufstellen und ehrenamtlichen Initiativen finden Hilfsbedürftige zu folgenden Themen:

  • Essen und Trinken
  • Lebensmittel
  • Kleidung
  • Möbel
  • Gesundheit
  • Geld
  • Recht
Soziale Säule bietet Orientierungshilfe

Das Werk entstand im Rahmen der Umsetzung des Agenda 21-Prozesses in Mannheim. Hier hatten sich 2005 die Biotopia Arbeitsförderungsbetriebe Mannheim GmbH und das Deutsche Rote Kreuz Mannheim als Vertreter der „Säule Soziales“ im Agenda-Rat entschlossen, eine Orientierungshilfe für Leute, die rechnen müssen zusammenzustellen. Diese soll der zunehmenden Zahl an Personen, die mit einem sehr geringen Einkommen haushalten müssen, einen Überblick über die vielfältigen und bis dato nicht überschaubaren Hilfen an die Hand geben.

Die erste Auflage von „Wo gibt’s Hilfe, wenn’s nicht reicht“ erschien bereits im November 2006. Die Nachfrage war so groß, dass das Heft schnell vergriffen war. Daraufhin entschlossen sich Biotopia und das Deutsche Rote Kreuz mit Unterstützung des städtischen Agenda 21 Büros eine aktualisierte Auflage in höherer Stückzahl aufzulegen. Die Recherche und redaktionelle Überarbeitung leistete eine Beschäftigte im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit (AGH).

Oberbürgermeister Dr. Kurz dankt in seinem Grußwort den Mitgliedern der Säule Soziales des Agenda 21 Rates für die Erstellung dieser wertvollen Broschüre und hofft, dass mit deren Hilfe notleidende Menschen ihre Lage ebenso kurzfristig wie nachhaltig verbessern können. Darüber hinaus unterstützt das Büro des Oberbürgermeisters die Intention der Herausgeber durch Übernahme der Druckkosten für dieses Nachschlagewerk.

Hier zum Herunterladen: Wo gibt's Hilfe wenn's nicht reicht?

Die Broschüre liegt bei verschiedenen sozialen Einrichtungen, z.B. bei Biotopia und dem Deutschen Roten Kreuz Mannheim zur kostenlosen Mitnahme aus.

Übrigens: Für die Befreiung von Fernseh- und Rundfunkgebühren ist seit dem 1. April 2005 ausschließlich die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) zuständig.